21. 1. 2006
gfruarane hundstrümmaln:
wons hoat gnua gfruan san,
konst sogoa einitredn,
ohne dassd da
in schas eitrittst.
3. 2. 2006
oeso won da amol
da mogntee
am mogn gehd,
des is don scho boed
des stadium vuam stadium
ollas z’späd.
28. 7. 2006
Eine Lanze für den Wahnsinn
Ich bin der Wahnsinnssymposions-Kostal, kurz auch Wahnsinns-Kostal genannt. Manchmal hängt mir der Wahnsinn schon beim Gnack heraus. Besser aber, denke ich, er hängt mir beim Gnack heraus, als er hält mich besessen besetzt und ich bin nicht der Rahmen meiner Zustände, sondern der Wahnsinn hat diese integrative Funktion der Person übernommen. Andererseits, denke ich, bin ich dem Wahnsinn auch dankbar. Denn er hat, nachdem es mir gelungen war, mich ihm zu entziehen, ihn hinter mir zu lassen, wenn ich es genau bedenke, eine integrative Aufgabe, meine Person betreffend, erfüllt. Er hat mich aufmerksam gemacht auf sehr wichtige Teile meiner Person, die mir sonst verborgen geblieben wären, weil ich sie krampfhaft vor mir verborgen zu halten versuchte. Diese Teile meiner Person haben sich gegen meinen angstvollen Willen, sie von mir ausgesperrt zu halten, eines Tages in mir Durchbruch verschafft: das war der Wahnsinn! Erst als es mir gelang, ihm und den Gefühlen, die mich in ihm überschwemmt hatten, aus mir fortgerissen hatten, einen Platz in mir zuzuweisen, konnte ich beginnen, die ganzheitliche Funktion, die er in meiner Lebensgeschichte erfüllte, ihrem Stellenwert, ihrer Wichtigkeit entsprechend zu würdigen. Also ist das mit dem Mir-beim-Gnack-Heraushängen des Wahnsinns nicht so ernst zu nehmen. Ganz im Gegenteil: wie gesagt: ich bin durch den Wahnsinn mehr ganz geworden, zu einer ganzheitlicheren Person geworden, als ich es ohne ihn jemals hätte werden können.
19. 1. 2006
Die Gruppe "aktiviert statt alkoholisiert" trifft sich jeden Donnerstag zwischen 18.00 und 20.00 Uhr in der Schönbrunnerstr. 4 (pro mente Selbsthilfegrupppenbüro). Wir haben noch Platz für Menschen, denen ihr Alkoholkonsum zum Problem geworden ist, und versuchen in der Gruppe, gesprächsweise Hilfestellung zu bieten zur Stärkung des Selbstbewusstseins der InteressentInnen gegen die Sucht. Leitung der Gruppe: Fritz Zachhuber und Ernst Kostal.
EigenSinn-Theatergruppe: Treffpunkt nach der Sommerpause ab Oktober jeden Mittwoch von 19.00 bis 22.00 Uhr in der Grüngasse 1 A. Auch die Theatergruppe sucht noch in jeder Hinsicht (polit-)theatralisch
Interessierte (Laien)-SchauspielerInnen, TexterInnen... oder einfach ZuschauerInnen.