Mit Hammer und Meisel
Die Bildhauerin Ulrike Truger sieht sich gerne als linke Künstlerin
Kein Material passt besser in den öffentlichen Raum als der Stein. Und so wird das scheinbar starre Medium zu einem extrem politischen Feld. Ulrike Truger hat etwa mit ihrem Marcus-Omofuma-Stein vor dem Museumsquartier einen gesellschaftlich marginalisierten Platz an der Schnittstelle von Kunst und Kommerz geschaffen. Heuer feiert sie 30 Jahre als freischaffende Künstlerin. Und der Augustin feiert ihr Engagement.
Eine Ministerin sorgt für Liebeskummer
Binationale Ehepaare
Mit dem neuen Fremdenrecht finden nicht nur Asylverfahren ausschließlich in der Schubhaft statt, auch so genannte "binationale Ehen" werden kriminalisiert. Rund 160 betroffene Paare haben sich in der Initiative "Ehe ohne Grenzen" zusammengeschlossen und fordern seit Februar in wöchentlichen Kundgebungen einen Gesprächstermin mit der Ministerin sowie eine Rücknahme des Fremdenpakets. Mitte Juni bekamen sie dank zunehmender Öffentlichkeit ein ...
Die Liga Mores gelehrt
Mit Chuzpe zum Erfolg: Der SC Hakoah Wien
Der jüdische SC Hakoah ist mit der Wiener Fußballgeschichte untrennbar verbunden. 1925 holten die Mannen mit dem Davidstern auf der Brust den österreichischen Meistertitel und wurden so zum ebenso heiß geliebten wie umfehdeten Symbol jüdischer Identität.