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Kategorie: Thema :: Wohnen Seite: 1

Ute Bock Haus

Ein neues Haus für Flüchtlinge

article_1876_logo_ute_bock_haus_120.jpg Harte Arbeit und zahlreiche Unterstützer_innen ermöglichen ab Ende April 2012 ein neues Haus für Flüchtlinge, die ohne Unterkunft und Aussicht auf ein menschenwürdiges Leben in Österreich gelandet sind.

Bestandsfreimachung, ein Unwort

Warum immer mehr Menschen sich das Wohnen nicht leisten können

Anderswo gehen bereits tausende Menschen gegen die explodierenden Wohnungskosten auf die Straße. Eine Studie der Arbeiterkammer aus dem Jahr 2010 konstatiert, was viele fühlen: Wohnen wird auch in Österreich immer teurer. Junge Familien müssen häufig bereits 40 bis 50 Prozent ihres Haushaltseinkommens ins Wohnen investieren, wenn sie in den letzten fünf Jahren eine Altbauwohnung in Wien bezogen haben.

Geld wandert von unten nach oben

Augustin-Gespräch mit Wolfgang Kirnbauer, Mieterschutzverband

Wolfgang Kirnbauer ist Obmann des Mieterschutzverbandes. Mit ihm sprach Gaby Stockmann.


Bock auf Kultur

Benefizreihe zugunsten des Wohn- und Integrationsprojektes

«Bock auf Kultur» wurde 2003 vom ‚Wohn- und Integrationsprojekt - Verein Ute Bock’ ins Leben gerufen. Aufgrund der Unzufriedenheit über die untragbare Situation von AsylwerberInnen und der guten Arbeit von Frau Bock, die den Betroffenen ein Gesicht in der Öffentlichkeit verlieh, solidarisierten sich österreichische KünstlerInnen und Kulturschaffende und legten den Grundstein für ‚Bock auf Kultur’. Größen der Musik- und Kabarettsz...

Living Rooms oder dein Nachbar und sein Häkeldeckchen …

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Jugendliche aus dem 5erhaus werden zu Expert_innen in Sachen Wohnzimmer und simulieren (Wohn-)Alltag mit Hilfe von projizierten Bildern.


Auch Kleinvieh macht Mist

Die attraktive Villa mit Park – und ein mehr als unanständiges Angebot

In der Raiffeisenholding Niederösterreich-Wien ist ein wesentlicher Teil des Immobilienbesitzes des Giebelkreuzkonzerns gebunkert. Beispielsweise gehört das Leopoldstädter Ufer des Franz-Josef-Kai von der Holland- bis zur Jägerstraße bzw. von der Raiffeisenzentrale bis zum Uniqa-Tower zu ihrem Besitzstand. Die Immobiliendivision der Holding interessieren jedoch nicht nur große Fische; vielmehr streitet sie nach dem Motto, wonach auch Kleinv...

Augustin 304 – 09/2011

Ohne Masel keine günstige Wohnung

article_1791_augustin_304_cover_120.jpg Ende August wurde mir des Öfteren gratuliert. Weder feierte ich einen runden Geburtstag noch wurde ich beim Augustin befördert – der Grund für die Glückwünsche war die Verlängerung meines Mietvertrages, was im Bekanntenkreis als eine kleine Sensation abgehandelt wurde.

Glorit erobert Riviera der Armen

Über Stiftsgründe, Seegründe und gute Gründe, mit dem Widerstand zu beginnen

Am liebsten würden Immobilienhaie naturgemäß auf der Donauinsel investieren. Für das gestopfte Klientel nicht nur «Wohnen am Wasser», sondern sogar «Wohnen auf der Insel» anzubieten, wär´ das Nonplusultra immobilienkapitalistischer Träume.

Bananen waren ja auch einmal billiger

Pröll & Raiffeisen & eine wunderbare Wertsteigerung in Döbling

article_1764_tun-raiffeisen©mario_120.jpg Heute: aus dem Tagesgeschäft der Giebelkreuzler und ihrer Freunde.
Den Niederösterreichern ist zu gratulieren: Im Verein mit der Raiffeisen Versicherung AG konnte Landeshauptmann Erwin Pröll beweisen, das er der geschäftstüchtigste Häuptling aller österreichischen Landescapos ist.

Die Geschichte des Johann

Siebzehn Pharmazeutika – oder eine Portion menschlichen Respekt

Als «austherapiert» und «pflegebedürftig» galt der 55-jährige Johann H, unter schwerer Medikation in einem Pflegeheim untergebracht. Seit Jänner 2011 lebt der Mann wieder in seinem Haus.

Ist Ferry schizophren?*

Wohnen ist Ware –Aspekte der Raiffeisendominanz (Teil 9)

«Absolute Marktorientierung» stellen die Raiffeisenmanager als Überschrift über ihr Immobilengeschäft. Gemeint sind hohe Gewinne aus dem Geschäft mit dem menschlichen Grundbedürfnis nach Wohnen. Die grundlegenden Bedingungen für den Wohnungsmarkt in Österreich werden im Parlament ausverhandelt und gestaltet – dort sitzen bekanntlich auch der Raiffeisengruppe verbundene Mandatare, die allerdings so tun, als gelte auch für sie die Idee ...

Die Mündel der Henriette

Kein Besuchsrecht, kein Gastrecht, kein Sexrecht, kein Recht, sich zu separieren

article_1600_hausordnung_120.jpg Erich Mühsam, der klügste deutsche Anarchist des ersten Viertels des 20. Jahrhunderts, gelangte zu einer Erkenntnis, mit der er seiner Zeit auf geniale Weise voraus war: die Humanität einer Gesellschaft (sinngemäß zitiert) erkenne man daran, wie in den Gefängnissen mit den sexuellen Bedürfnissen der Gefangenen umgegangen wird. Fast hundert Jahre später ist dieses wichtige Kriterium der Lebensqualität selbst in jenen Institutionen tabu, i...

Und morgen auch für die Parkbank?

Jetzt müssen "SandlerInnen" auch noch Mieten fürs nächtliche Notbett zahlen

article_1575_notbetten_120.jpg Neben den StudentInnnen, die eine neue Runde des «audimaxistischen» Aufstandes angekündigt haben, weil ihre Lage im Vergleich zum Vorjahr noch schlechter geworden ist, haben auch die SozialarbeiterInnen Wiens allen Grund, dem Sozialabbau-Regime einen heißen Herbst zu bereiten. Die für die Wohnungslosenhilfe zuständige Gesellschaft «Fonds Soziales Wien» (FSW) – vom Magistrat formell ausgegliedert, aber auf Gemeindekosten agierend – ver...

Die akademische Gruft

Kein Obdachloser muss im Audimax schlafen. Es gibt genug Alternativen, sagt Wehsely

article_1406_uniobdachlos_120.jpg Manche GegnerInnen des Uni-Aufstandes rieben sich schon die Hände. An der «Flut» der Obdachlosen im besetzten Audimax werde die Studierendenbewegung scheitern. Diese plant jedoch gemeinsame Weihnachts- und Silvesterfeiern in der freien Republik Audimax – und erreichte durch ein überlegtes Sichtbarmachen des Andrangs der Armen, dass der Ausschluss der AusländerInnen aus der offiziellen Wohnungslosenhilfe erstmals breit thematisiert wird.

Die Lenikus-Lücke

"Ein Gieriger bleibt ein Gieriger, auch wenn er tausendmal Ute Bock sagt"

«Bei geschlossenen Fenstern und gedecktem Dach steht das Haus noch locker weitere hundert Jahre», sagte der Denkmalschutzbeamte vor dem Haus Wien 7, Sigmundsgasse 5. Leider hat jemand ein paar Ziegel aus dem Dach entfernt und die Fenster herausgerissen. Leider könnte da bald eine Baulücke klaffen. ...

... eben auf Rädern leben

Vom mühsamen Kampf um ein alternatives Wohnen in Wägen

Eine bunt gemischte Gruppe empfängt mich am Donnerstag, dem 23. Juli, freundlich in der Hafenzufahrtstraße im 2. Bezirk, auf ihrem brandneuen Wagenplatz. In der Mitte des mit Wohnwägen und umgebauten LKW gestellten Kreises gibt es Kaffee, kalte Getränke und Snacks. Doch die Camping-Atmosphäre trügt, denn mensch will hier nicht Urlaub machen, sondern längerfristig wohnen – „alternativ wohnen“ (Lena). Bis vor kurzem war ihr Platz noch...
TUN & LASSEN - Anita Weidhofer 08/2009 mehr lesen »»

Der Aufstand der Titellosen

Neues aus dem Großgrundbesitz des Stifts Klosterneuburg

Gegen die Augustiner Chorherren zieht sogar Gott den Kürzeren, sagt Gerd Teply. Der Charme der Resignation liegt in diesem Sager aus dem Mund des eben neu gewählten Obmanns des „Pächtervereins Langenzersdorf“, dem 600 der rund 1000 PächterInnen von Chorherren-Grund angehören. Ihre gemeinsame Wahrnehmung: Der Grundeigentümer, das Stift Klosterneuburg, streicht die letzten Reste klösterlicher Barmherzigkeit aus dem Konzept seiner Liegen...

Das Geld siegt, wie gehabt

Die Stadt des Kindes, einst realisierte Utopie, fällt Baggern zum Opfer

„Die Stadt des Kindes war das Paradies und der Rettungsanker schlechthin. Sie hat mich gelehrt, nicht aufzugeben, weiter zu machen, aufzustehen. Sie hat mich gerettet und tausende andere Kinder auch“, erinnert sich Michaela K. an ihre Jugendjahre. Vor sechs Jahren haben die letzten Kinder das Areal im 14. Bezirk verlassen. Seit Ende August dieses Jahres ist die Demontage der einstigen sozialutopischen Musteranlage in vollem Gange. Eine symbo...

Katastrophe Wohnungsmarkt

Über Mietrechts- und wohnpolitische Fragen …

Leistbares und zeitgemäßes Wohnen wird immer öfter zur Traumvorstellung vieler Menschen. Teuerungen bei Lebensmitteln und Energie sind nicht ohne, aber regelrechte Preis-Explosionen gab es in den letzten gut 15 Jahren am Wohnungsmarkt. Zu verdanken ist es der Mietrechtsreform aus dem Jahr 1994 und dem fehlenden öffentlichen Wohnbau. Doris Schlager und Josef Iraschko von der überparteilichen MieterInnen-Initiative berichteten dem Augustin Ha...

Hausherr is watching you

Wien hat den elektronischen Blockwart erfunden

Eine Volksbefragung „Wollt ihr die Video-Überwachung der Ausländer in den Gemeindebauten?“ ist ebenso sinnvoll, das Ergebnis ebenso vorhersehbar wie eine Volksabstimmung über die Wiedereinführung der Todesstrafe. Der Unterschied: Die Videoüberwachung von Müllräumen in Wiener Gemeindebauten gibt es wirklich, angeblich weil es das Mieter-Volk begehrt.

Wien ist anders. Die Wiener Punks sind es auch!

In der Johnstraße wird "betreutes Wohnen" für Betreuungsunwillige geprobt

Pankahyttn.jpg„Wir sind linksradikal und hedonistisch. Das heißt, wir sind gegen alles und haben Spaß dabei“, steht auf Seite 1 des Programmblattes, das beim Eröffnungsfest der Pankahyttn ausliegt.


Wegen Solidarität in den "Untergang"

Traumschiff, Zug und Straße – Stationen des Christian Meischl

In den letzten Monaten bekam Christian Meischl öfters zu hören, er sei wieder aufgeblüht. Die Talsohle, das Betteln in der Mariahilfer Straße, hat der ehemalige Kellner eines Haubenrestaurants durchschritten. Nun steht auf seinem Plan, wieder eine Wohnung zu finden und sich als Betroffener aktiv für die Armutsbekämpfung einzusetzen. ...

Gemeindewohnungsvergabe: 5 Jahre Leben auf der Straße sind ...

... "kein anrechenbarer Umstand"

Attila M., 47 Jahre alt, Augustinverkäufer vor der Volkstheaterpassage, lebt nach der dritten Scheidung seit fünf Jahren auf der Straße. Eine Bucht in der Lobau oder die Toilette eines türkischen Copa-Kagrana-Wirten auf der Donauinsel waren seine „Adressen“, der Schlafsack sein „Dach überm Kopf“. Zur Zeit übernachtet er in der längst winterlich überfüllten „Gruft“ unter der Mariahilfer Kirche. Aus Platzmangel schläft er sit...

Die frommen Grundstückspekulanten

Augustin besucht von „Augustiner Chorherren“ Brüskierte

Wer besitzt das „rote“ Floridsdorf? Ein Drittel seiner Fläche gehört den „Augustiner Chorherren“ des Stiftes Klosterneuburg. Sie sind die weitaus größten privaten Grundbesitzer im Arbeiterbezirk. Und weil der Grundbesitzer der „natürliche Feind“ des Besitzlosen ist, bleiben soziale Konflikte nicht aus. Sowohl am Kinzerplatz als auch in Jedlesee geht es daneben auch um den Sinn von „Kirche“. ...

Wärme für eine Nacht …

Antonia Schubert hat vor 10 Monaten die Notschlafstelle „VinziBett“ gegründet

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… steht auf dem Türschild beim Hauseingang. Meist werden daraus mehrere. Wer hier herkommt, soll sich wohl fühlen. Das ist die Philosophie von Antonia Schubert. Die Leiterin von „VinziBett“ geht dabei unkonventionelle Wege in der Arbeit mit Obdachlosen.


Die Plage der Normopathie

Über Menschen, die ein Übermass an Anpassung an den Tag legen

Schauplatz: Grätzel um die Geiselbergstraße in Wien-Simmering "Da gehört eine Bombe draufgeschmissen. Mit allen Insassen drin." Das ist die dominierende Meinung unter den Kunden des Würstelstands Ecke Schlechtastraße / Gänsbacherstraße. Es geht um das gegenüberliegende Asylwerberheim "Haus Jupiter" des Roten Kreuzes. Aufgrund der Ausländer dort drinnen leben "die Anrainer in Angst", wie die Kronen Zeitung kampagnemäßig berichtet. Desha...

Slum – Autos – Szene – Autos – Slum

Gürtel Nightwalk: Man könnte auch Pressetexte abschreiben

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Der Gürtel Nightwalk X am 25. August erinnert daran, dass zwischen 1995 und 2000 mitten in einen „Slum“ eine Gastronomie-Oase gebaut wurde.



Punks, Symptom einer schizoiden Welt

Nichts tun darf man selbst am schönsten Platz der Stadt

Punks, soziologisch & sympathisierend von außen betrachtet, und Punks im O-Ton: Im Folgenden eine Kombination der beiden Darstellungsweisen der buntesten Außenseiter der Gesellschaft. Zu Beginn Punks aus wissenschaftlicher Sicht: Mit dem Buch "Bürgerschreck Punk. Lebenswelten einer unerwünschten Randgruppe" liegt ein Musterbeispiel vor, wie Zusammenhänge und Spaltungsmechanismen im Gesellschaftsgefüge durchschaut und dem Lesepublikum na...

Die Fassade stimmt

eing´SCHENKt

Vor einem Jahr brannten Autos in Paris. September 2005. Schon vergessen. Jugendliche zertrümmern Straßenlaternen, dringen in Schulen ein und liefern sich Straßenkämpfe mit der Polizei. Wir schreiben den September 1911. Auch vergessen. In den Wiener Vorstädten Hernals und Ottakring brennen Feuer vor den Schulen, die von aus den Klassenzimmern geworfenen Katalogen, Büchern und Heften genährt werden.

Eine Wohnung ist kein Apfel

Mieterhöhungen und ihre gesamtwirtschaftlichen Konsequenzen

Haben sie eine Eigentumswohnung? Gratuliere! Feine Sache, quasi eine bewohnbare Sparbüchse. Das investierte Geld zum Ankauf oder zur Renovierung wird zu sicherem Vermögen. Jedenfalls brauchen sie keine Miete in den Kamin zu schreiben, keine Angst vor Kündigung oder Mieterhöhung zu haben und können bei Renovierungen mitreden oder selbst entscheiden. Wer hätte da nicht lieber eine Eigentumswohnung oder gar ein eigenes Haus?
TUN & LASSEN - Dieter Gstach 10/2006 mehr lesen »»

"Es geht längst nicht mehr nur um Bäume"

Eva und Murat sind die HeldInnen von Margareten

Seit 6. Jänner hat eine ansässige Bürgerinitiative den Bacherpark im 5. Bezirk besetzt. Sie will den Bau einer so genannten "Volksgarage" unter dem Park verhindern, zu deren Errichtung die AnrainerInnen nie befragt worden sind. Wer bei beträchtlichen Minusgraden für seine Überzeugung in Zelten ausharrt, sorgt sogar bei einem selbstüberzeugten Bezirksvorsteher für Irritation.

Ohne Franz Sedlak wäre die Obdachlosenhilfe in Wien einfallsloser

Arbeit ohne Winkelzüge

Zuerst war er Elektriker. Dann elektrisierte ihn das soziale Thema. Er zählt zu den MitbegründerInnen des WUK. Er löste die ARGE Nichtsesshaftenhilfe, deren Obmann er nach wie vor ist, aus dem Rahmen der Caritas. Er leitet heute ein Beschäftigungsprojekt für Exhäftlinge. Er unterrichtet zukünftige SozialarbeiterInnen. Gerne würde er sie wieder etwas aufmüpfiger sehen. Aber er weiß auch, dass die herrschende soziale und ökonomische Lage...

Zur Geschichte eines frühen internationalen Sozialprojekts

Das Ottakringer Settlement

„Else, ich habe dir aus England etwas mitgebracht, das musst du machen.“ So erinnerte sich Else Federn Mitte der 30er Jahre, anlässlich des Todes ihrer Freundin Marie Lang (1858-1934), an ihre erste Bekanntschaft mit der Settlement-Idee im Jahr 1898. Marie Lang hatte als Vertreterin des Allgemeinen Österreichischen Frauenvereins, der frühen Wiener Feministinnen, an einem Kongress in London teilgenommen und dort die Einrichtung der Settleme...

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