«Forgotten Space»
Vom Siegeszug der Logistik

Niederlande / Österreich 2010, 112 Minuten
OmU / DF
Regie: Allan Sekula, Noël Burch
Mit: Nina Hagen (Erzählerin)
Produktion: dok.eye Film (Frank van Reemst & Joost Verheij), WildArt Film (Vincent Lucassen & Ebba Sinzinger)
… denn jetzt wird’s ernst am Xingu
Brasilianische Aktivist_innen holen sich Kraft aus dem österreichischen Dezember 1984 ...

Die Gegner_innen des brasilianischen Mega-Staudamms Belo Monte haben einen Bischof an ihrer Seite. Die Aktivist_innen der Hainburger Au hatten die auflagenstärkste Zeitung hinter sich. «Belo Monte» ist auch wegen der katastrophaleren Folgen des Projekts nicht mit «Hainburg» vergleichbar. Das Hainburger Happy End ist dennoch eine Art Frustschutzmittel für alle, die an ähnlichen «Fronten» kämpfen. Bericht von einer Bootsfahrt mit einstige...
Es gibt kein sanftes Mochovce
Hans-Dampf in allen (Energie-)Gassen - Aspekte der Raiffeisendominanz (Teil 13):

Namenswitze sind verboten, weil keiner etwas dafür kann, wie er heißt. Unabhängig davon lautet der wohl merkwürdigste Reim aus der Feder des Dramatikers Karl Schönherr («Der Weibsteufel») «Konridl-radl mit die dicken Wadl». Mit hundertprozentiger Sicherheit kann man davon ausgehen, dass Raiffeisengeneralanwalt Dr. Christian Konrad damit nicht gemeint war. Da diese Galionsfigur kraft ihrer Stellung für alle Konzernaktivitäten verantwort...
Der Drahtesel als Packesel
Lastenfahrräder und Radanhänger kommen wieder in Mode

Lastenfahrräder waren lange Zeit nur noch bei der Post im großen Stile im Einsatz. Vereinzelt tauchten im Stadtbild noch Eisverkäufer oder Bäcker mit nicht motorisierten Transportvehikeln auf, doch es zeichnet sich eine Wende ab – das Fahrrad wird als Lastentransporter und Lastenschlepper wieder entdeckt.
"Austrian Ski Team Go Home!"

Vancouver, wenige Tage vor dem Start der 21. Olympischen Winterspiele. Peter Schwarzbauer hält mir einen Aufkleber entgegen: «No Olympics On Stolen Native Land». Schwarzbauer ist zwar kein Native American, sondern Österreicher, beschäftigt sich aber seit mehr als 20 Jahren mit der Situation nordamerikanischer Indigener – im Rahmen der Menschenrechtsorganisation AKIN (Arbeitskreis Indianer Nordamerikas).
See in Sicht
In Ostdeutschland wird aus Kohleabbaugebiet ein Freizeitparadies
In der ostdeutschen Niederlausitz befindet sich derzeit „Europas größte Landschaftsbaustelle“: Wo einst malocht (übersetzt: gehackelt), die Kohle aus der Erde geholt wurde, sollen sich die Leute schon bald erholen können. Einst das Energiezentrum der DDR, wird hier der Welt größte künstliche Seenlandschaft entstehen.
Eine Schiffsanlegestelle und eine Uferpromenade gibt es schon. Auch ein „Seehotel“. Allein der See fehlt noch. A...
200 Meter für alle!
Autofreie Stadt: Günther Emberger, TU Wien, vermisst politische Fantasie
Hartnäckig verteidigt die Mehrheit der StadtbewohnerInnen das, was ihre Lebensqualität nachträglich beeinträchtigt: das eigene Auto vor der Tür und die Möglichkeit, es ständig zu benutzen. StadtplanerInnen haben längst erkannt, dass eine autolose Stadt eine vernünftige Alternative ist. Längst sind auch Modelle entwickelt, die auch AutofanatikerInnen überzeugen könnten. Die in Spanien lebende Austauschstudentin Maria Garcia Blasco hat...
Serengeti für null Cents
Anton Klein, Ex-Kieberer und Lobaumuseumsdirektor, mag Gelsen eigentlich
Was hat die alte Vervielfältigungsmaschine, in den siebziger Jahren um 4.000 Schilling gekauft, mit der Lobau zu tun? Und der Film "Serengeti darf nicht sterben"? Und die geschlagenen Hussiten? Und der verschollene Hundsfisch? Und der begnadigte "Wilde"? Und die "Franzosenkugeln", die entweder für Franzosen gedacht waren oder von Franzosen verschossen wurden? Und der brasilianische Bischof und Befreiungstheologe Kräutler? Und der Plakatspruch ...
"Es geht längst nicht mehr nur um Bäume"
Eva und Murat sind die HeldInnen von Margareten
Seit 6. Jänner hat eine ansässige Bürgerinitiative den Bacherpark im 5. Bezirk besetzt. Sie will den Bau einer so genannten "Volksgarage" unter dem Park verhindern, zu deren Errichtung die AnrainerInnen nie befragt worden sind. Wer bei beträchtlichen Minusgraden für seine Überzeugung in Zelten ausharrt, sorgt sogar bei einem selbstüberzeugten Bezirksvorsteher für Irritation.