200 Meter für alle!
Autofreie Stadt: Günther Emberger, TU Wien, vermisst politische Fantasie
Hartnäckig verteidigt die Mehrheit der StadtbewohnerInnen das, was ihre Lebensqualität nachträglich beeinträchtigt: das eigene Auto vor der Tür und die Möglichkeit, es ständig zu benutzen. StadtplanerInnen haben längst erkannt, dass eine autolose Stadt eine vernünftige Alternative ist. Längst sind auch Modelle entwickelt, die auch AutofanatikerInnen überzeugen könnten. Die in Spanien lebende Austauschstudentin Maria Garcia Blasco hat...
Der Klopapierrollentest
Keime einer "solidarischen Ökonomie" in unserem Alltag
Rund 400 TeilnehmerInnen werden zum Kongress „Solidarische Ökonomie“ erwartet, der erstmals in Wien stattfindet (20. bis 22. Februar 2009). Sie werden von realisierten, mutmachenden alternativen Lebens- und Wirtschaftsprojekten berichten, aber sie werden auch „spinnen“, hier positiv als Akt des utopischen Denkens verstanden. Aber ist tatsächlich alles so utopisch, wie es scheint? Die Welt ohne Geld zum Beispiel existiert bereits: Woran...
Stellungnahmen von BürgerInnen gegen die Anti-Bettler-Durchsagen
Wiener Linien und Bettler
Wiener Linien und Bettler (1)
Die Durchsage erfolgt stündlich
Mit großem Interesse las ich heute Ihren Artikel "WIR sind die Kunden" über das Bettelverbot der Wiener Linien. Zu Ihrer Information: Vor einer Woche schrieb ich diesbezüglich eine E-Mail an die Wr. Linien: „Einerseits verstehe ich das Bettelverbot in den U-Bahn-Stationen, andererseits zeigen Bettler nur die große Schere, die es leider zwischen Arm und Reich in unserer Gesellsc...
Der Wasserkocher
Texte von Frauen aus der Justizanstalt Schwarzau
Sammy Kovac war von 2003 bis 2007 in der JA Schwarzau inhaftiert. Sie ist eine der Protagonistinnen in Tina Leischs Film „Gangster Girls“. Im Laufe der Arbeit an dem Film begann sie zu schreiben. Der Augustin veröffentlicht Sammys Berichte über ihre Zeit hinter Gittern. Im ersten Teil erzählte Sammy, wie sie wegen eines Spielzeugpistolenüberfalls auf eine Trafik verurteilt wurde. Im zweiten Teil berichtete sie über Konflikte unter den ge...
Künstler sein heisst Not leiden
Eine Studie belegt: Im Kunstbetrieb ist die Krise vorweggenommen
In welchem Ausmaß Kulturschaffende zu den „working poor“ zählen, zu denen, die trotz intensiver Arbeit sich nichts leisten können, zeigt die Studie „Zur sozialen Lage der Künstler und Künstlerinnen in Österreich“. Das mittlere Monatseinkommen der KünstlerInnen liegt mit rund 1000 Euro deutlich unter dem der österreichischen Gesamtbevölkerung (2006: monatlich 1.488 Euro). Unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze leben 37 Prozent de...
Patenschafts-Container
eingSCHENKt
Viele Familien sind seit Jahren da, arbeiten, die Kinder gehen zur Schule – aber die aktuellen Gesetze wollen sie abschieben. Davon können Familie Erhunwunsee in Bruck an der Mur, Frau Berisha und ihre drei Kinder in Vöcklabruck oder Halit Nuha in Linz-Kleinmünchen ein beklemmendes Lied singen.
Privatpersonen oder private NGOs sollen nun für Krankenversicherung oder Lebensunterhalt aufkommen, dann könnte ein humanitärer Aufenthalt gegebe...