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Kategorie: Thema :: Medien Seite: 1

Kannibal_innen sind immer die anderen

Aus der Sammlung des universitären Projekts «Teilnehmende Medienbeobachtung»

Menschenfresser_innen sind immer irgendwo anders. Menschenfresser-innen, das sind immer die anderen. Sie sind gut für die Auflage. Menschenfresser_innen lassen uns schaudern. Sie rühren an unseren schlimmsten Ängsten. Sie sind fast zu schaurig, um wahr zu sein. Doch jede_r Kannibal_in hat auch seine gute Seite: Er_sie erhöht die Auflage, steigert die Quote – und verkauft. Sex sells. Kannibal_innen ebenso. Gibt es keine Kannibal_innen, werde...
TUN & LASSEN - Igor Eberhard 12/2011 mehr lesen »»

Leopold Ungar, schau herunter ...

Etwas Sand im Getriebe der Raiffeisen-PR-Maschine

«Tue Gutes und Rede darüber» oder «Tue Gutes und schweige» – beide PR-Strategien finden in der Raiffeisenwelt ihre Verwendung. Heute Raiffeisen-Watch über Widersprüchlichkeiten, wenn die Welt verbessert werden will.

Augustin 306 - 10/2011

Slowakischer Parallel-Augustin?

article_1819_aug_306_cover_120.jpg Turbulent, diese letzte Septemberwoche. Die Polizei bestätigt einen Bericht der «Niederösterreichischen Nachrichten» (NÖN), wonach in der Slowakei nicht nur Ausweise für Augustin-Verkäufer_innen, sondern auch die Zeitung selbst gefälscht werde. Jemand soll gestanden haben, dass der nachgemachte Augustin um zehn Cent pro Stück zu haben ist. Damit könne die Straßenzeitung mit dem ausgewiesenen Verkaufspreis von 2,50 Euro mit einer verloc...

«urbanize!» – Ein Festival für urbane Erkundungen

Die SMS-Schleuder als Waffe der Meinungsfreiheit

article_1823_306_artmag_urbanize©inst_120.jpg Eine «wissenschaftlich streng unkorrekte, aber ungemein lehrreiche» Schlussveranstaltung verspricht das Programmheft zum Festival «urbanize!», denn das Institut für Alltagsforschung wird rangelassen. Sein Ziel ist nichts weniger als «die Selbstverständlichkeit des Alltags zu beenden».

Augustin 299 - 06/2011

Wer die Anzeigen bezahlt, schafft die Zeitungsartikel an

article_1741_cover299_120.jpg «Ich kann nicht glauben, mit welchem Ehrgeiz eine Branche hier ihr eigenes Grab schaufelt», heißt es in einem Posting zur Veröffentlichung der Ergebnisse einer Schleichwerbe-Recherche bei deutschen Printmedien des «taz»-Redakteurs Sebastian Heise. Der Journalist gründete eine fiktive Werbeagentur und erzählte zehn – darunter namhafte – Printmedien, seine Agentur berate Firmen bei der Entscheidung, in welchen Medien sie ihre Anzeigen s...

"Wie kann man stabile Strukturen für Roma aufbauen?"

Nicht nur die deutschsprachigen Straßenzeitungen fragen sich:

article_1739_tun-ideentag©mario_120.jpg Durch die harten Lebensbedingungen in den ehemals sozialistischen Ländern verjagt, befindet sich europaweit eine große Zahl von Roma auf der Suche nach neuen Lebensmittelpunkten. Vom kompletten Ausschluß bis zur fraglosen Integration in den Vertrieb, zeigen die Straßenzeitungen in Berlin, Hamburg, Bochum oder Wien sehr unterschiedliche Wege die große gesellschaftliche Frage der Überlebensmöglichkeiten von Roma zu beantworten.

Gedruckt, gesendet, gepickt

Chefredakteure an der kurzen Leine – Aspekte der Raiffeisen-Dominanz (Teil 3)

article_1611_raiffeisen028_120.jpg Als Friedrich Wilhelm Raiffeisen 1862 im deutschen Anhausen die erste Darlehenskasse im Rahmen seiner Selbsthilfe-Idee für arme Bauern gründete, konnte er nicht ahnen, dass rund 150 Jahre später die Agrarsache nur ein Teil der Raiffeisen-Organisation sein sollte. Lutz Holzinger und Clemens Staudinger haben für die Augustin-Serie über die mächtigste «Seilschaft» des Staates recherchiert.

«Journalisten musst du bespassen»

Schön wie ein Kunstmagazin: die Flüchtlingszeitung «Hinterland»

Rührig und flott präsentiert sich die Belegschaft der Zeitschrift «Hinterland» des bayrischen Flüchtlingsrates, der sich ein Wohnmobil ausborgte und eigenständig Inventur in den Flüchtlingslagern machte.

Stadt mit Biss

Die Münchner Straßenzeitung ist, wir geben es zu, zwei Jahre älter als der Augustin

article_1581_straßenzeitungen_120.jpg Seit 17 Jahren werkt Münchens Straßenzeitung für «Bürger in sozialen Schwierigkeiten» und kümmert sich, systemkonform, um Menschen, die aus dem System gedrängt werden, weil sie nicht systemkonform sind. Es funktioniert.

Das Gute daran ist das Gute darin!

Ernst Schmiederer («Die Zeit») zum 15. Geburtstag des Augustin

Auf dem Weg ins Büro. Sonntag früh, der letzte im September. Der Sommer hat keinen guten Eindruck hinterlassen, dafür beginnt der Herbst imposant. Es regnet, der Wind pfeift und am iPhone sagen sie, dass das jetzt so bleibt. Die U1 vom Praterstern zum Schwedenplatz ist heute «heute»-frei, zum Ausgleich hängen an den Laternenpfosten der Rotenturmstraße jene Plastiktaschen, die am Wochenende den Gratiszeitungs-Bedarf befriedigen – darin au...
ARTISTIN - Ernst Schmiederer 10/2010 mehr lesen »»

Der Coup der Landlords

Aus dem Pakistan-Journal einer österreichischen NGO-Mitarbeiterin

article_1576_pakistan_120.jpg Der Rückgang des Medieninteresses an der Hochwasserkatastrophe in Pakistan, die 14 bis 20 Millionen Menschen obdachlos machte, suggeriert einen Normalisierungsprozess. Das Gegenteil ist der Fall.
TUN & LASSEN - Claudia Villani 09/2010 mehr lesen »»

Personalabbau bedroht Medienpluralismus

Wenn Marjah eine Stadt ist, ist Grammatneusiedl New York

article_1474_afghanistanmarjah_120.jpg Wer einen Krieg im Zeichen der «Humanität» führt, muss zuerst den Kampf um die öffentliche Meinung gewinnen. Die Gewinnchancen sind groß, weil dem militärisch-politisch-industriellen Komplex die Gegen-Player in Form von unabhängigen Medien zunehmend abhanden kommen. Das Märchen von der Stadt Marjah im Süden Afghanistans sagt einiges aus über die reale Situation der Publizistik – auch der österreichischen.

Ein Klick macht niemanden satt

Facebook-Aktivitäten als Scheinhandlungen

Eine Drittelmillion virtueller Kerzen von Facebook-UserInnen für Haiti: eine gewaltige Zahl, hinter der die nüchterne Tatsache des Null-Effekts verborgen bleibt. 30.000 Mitglieder in der Facebook-Gruppe der Audimax-BesetzerInnen, doch bei der Räumung der Polizei sind gerade einmal 15 Studis anwesend – die meisten davon vielleicht gar keine Facebookfans. Ein Missverhältnis, das eine(n) dazu bewegen kann, die Bedeutung des so genannten Social...
TUN & LASSEN - Jörg Wimalasena 03/2010 mehr lesen »»

Nur rechtsdrehender Walzer gestattet

article_1444_wkrball_120.jpg Ein «Wasgehtmichdasan« geht nicht mehr. Ein neutrales «Wissenwireh: Linke gegen Rechte, das ist Uni-Folklore» ist Wahrnehmungsverweigerung. Wenn in Wien niemand mehr gegen den WKR-Ball demonstrieren würde, hätten die Hassprediger, die Holocaust-Verharmloser und die Straches aller europäischen Rechtsaußenparteien gesiegt, die sich alljährlich in diesem Hofburg(!)-Event versammeln. Halb haben sie schon gesiegt: Die Polizei hat die Demo geg...

Warum wir auf die Strasse gehen

Über einen weiteren Versuch, "positiven Boulevardjournalismus" zu betreiben

Zum «Morgen», der Wochenzeitung der AudimaxistInnen, wie sich die BesetzerInnen des Audimax der Wiener Universität augenzwinkernd nennen, muss man den ZeitungsmacherInnen gratulieren. Der Verzicht auf akademisch-intellektuellen Schreibstil macht es möglich, das Anliegen der «Schlafsack-Revolution» auch der nichtstudentischen Bevölkerung zu erklären. Also neben dem Augustin noch eine Zeitung mit dem Anspruch, «positiven Boulevardjournali...
TUN & LASSEN - Dario Summer 11/2009 mehr lesen »»

Die Polizei im Kompetenz-Test

Große Busse, dunkle Hintermänner: Salzburger Bettlerphobien

Salzburg. In der Stadt, wo alljährlich der „Jedermann“ unter den Augen der finanzkräftigen Weltelite von seiner Geldgier und Habsucht abschwört, ist Betteln seit den 70er Jahren verboten. Warum ein Theaterstück so gar keine Auswirkungen auf das Leben, die Gesellschaft und die Gegenwart hat, ist wohl darauf zurück zu führen, dass die Salzburger Festspiele seit jeher kein Kunst-, sondern ein Selbstdarstellungsevent der Eliten sind: Wer in...

Schwierige Strukturen für Freie Medien

Wie offen ist der Zugang zu Meinungsbildungsprozessen?

Hausjell.jpgDer Universitätsprofessor Friedrich Hausjell verrät im Augustin-Gespräch, warum Freie Medien Ausbildungsstätten für den Nachwuchsjournalismus sind und wieso MigrantInnen in österreichischen Redaktionen noch zu den Randerscheinungen gehören.


„Kein Bettler nimmt uns etwas weg“

Editorial

Was ist der Unterschied zwischen einer als seriös geltenden Tageszeitung und eines täglich mit vielfach größerer Auflage erscheinenden Revolverblatts? Die Distanz bzw. Nähe zum Superlativ. „Ruf nach Bettelverbot wird laut“, titelt das Großformat „Die Presse“. „Ruf nach Bettelverbot wird lauter“, informiert das Kleinformat „Kronenzeitung“. Die vornehme Zurückhaltung der ersteren Version widerspiegelt die Beherrschtheit des B...

Aktuelle Ausgabe

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