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Kategorie: 2012 :: 314 - 02/2012 Seite: 1

Augustin 314 - 02/2012

Die Fritz, die Steiner, und keine U-Bahn

article_1899_aug_314_cover_120.jpg Keine Werbung, keine Inserate auf der U4! Dieser Vorschlag fiel jüngst in einer Augustin-Redaktionssitzung. Warum ausgerechnet auf der U4? Warum nicht bei allen U-Bahn-Linien, meldete sich eine Sozialarbeiterin zu Wort. Solche Missverständnisse können entstehen, wenn eine Berufsgruppe voraussetzt, ihre Sprache sei allgemein verständlich.

Bildung ist nicht alles

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Deutschlernen sei der Schlüssel zur Integration, heißt es. Die Sache ist aber komplizierter, sonst müssten die Jugendlichen in den Pariser Vorstädten bestens integriert sein, sprechen sie doch tadellos Französisch. Es fehlt an Jobs, Aufstiegsmöglichkeiten, Wohnraum, guten Schulen. Ein Schlüssel braucht immer auch ein Schloss.

Jürgens Verhängnisse

Nur das Schmerzensgeld ist kein «schnelles Geld»

article_1902_314_tun_hero_juergen_120.jpg Jürgen Halper hat für seine Zivilcourage schwer leiden müssen. Die Unachtsamkeit der Menschen in der Stadt, das Versagen von Sicherheitsbeamten, sobald es um die Sicherheit von armen Leuten geht, und der reduzierte Zugang der Outsider zum angeblich allgemeinen Recht zählen zu den Erlebnissen, die sein Bewusstsein prägten. Aber nach der Lektüre dieses Artikels wird klar sein, dass es sich um einen von der optimistischen Sorte handelt.

Ein Mann für alle Fälle?

Raiffeisen: für die Öffentlichkeit nur Frohbotschaften

Raiffeisen huldigt der Ansicht, dass keine Presse die beste Variante der Öffentlichkeitsarbeit darstellt. Dazu gehören in dem größten heimischen Konzern absolut loyale Mitarbeiter vor allem auch in Spitzenpositionen, die im Fall von Wickel den Weg an die Öffentlichkeit scheuen. Raiffeisen hilft bei der Durchsetzung dieser Strategie der Besitz von Schüsselmedien des Landes und die überragende Rolle als Auftraggeberin von Anzeigen. Schmutzwäsche wi...

Aus der Mülltonne gerettet

Marginalisierte Filme im Brennpunkt – Forschung im Filmmuseum

Das Österreichische Filmmuseum ist mehr als nur ein besonderes Kino: Archiv und Forschungsstätte, Ort von Bildung und Vermittlung. Ein Gespräch mit Dr. Ingo Zechner und Dr. Paolo Caneppele vom ÖFM über die Rettung von Filmen und ein Forschungsprojekt zu filmischen Dokumenten aus der Zeit des Nationalsozialismus.

Ich errichte mir einen Staat

Drei Dutzend Mikronationen vor der Karlskirche

article_1903_artmag-mikronation©mario_120.jpg «Behauptet eure eigenen Scheißhäuser!», posaunt der Tausendsassa und zur Zeit wieder als Filmemacher präsente Paul Poet augenzwinkernd vor der Karlskirche hinaus. Die Anzahl seiner Zuhörer_innen ist kaum größer als jene der mobilen Toiletten, die rund um den Brunnen vor der Kirche aufgestellt sind.

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