ico_youare10g.gif AUGUSTIN
Kategorie: Jahr 2007 :: 197 - 02/2007 Seite: 1

Zwischen Kolportage und Drehtermin

Als erstes spielte Francis Okpata das "arme und hungrige Volk"

Das hier bin ich bei den Dreharbeiten zu "Afrika mon amour" - und hier mit Lilian Klebow vom "SoKo Donau" - und das ist meine Szene in der "Medea" am Burgtheater. Francis präsentiert seine Fotos. Moment, das hier sollte doch das Portrait eines Augustin-Verkäufers werden!?

Kriegerdenkmalsaversion

Helmut Kraus, Peter Wagner, Wolfram Kastner, Josef Schützenhöfer etc. haben was gemeinsam:

Österreich ist übersät mit "Heldendenkmälern". Manche würdigen die Gefallenen des Ersten Weltkriegs (natürlich nur die "Unseren"), die meisten die Gefallenen beider Weltkriege (natürlich nur die "Unseren"). Eine der Botschaften solcher Denkmäler lautet: Wer sich der "Heldenpflicht" entzog, etwa durch Desertion, war ein Feigling - milde ausgedrückt. Der Wiener Lehrer Helmut Kraus versuchte, ein in seinem Gymnasium unhinterfragt überdauen...

Blumen für die "Blauhelmtruppe"?

Frauen im Fußball. Expertinnen ziehen Bilanz:

Eine spannende Diskussion mit hohem Informationsgehalt und Spaßfaktor über "Frauenfußball und Fußballfrauen" entwickelte sich im "Club 2x11", zu der die Büchereien Wien, der "Ballesterer", "tipp3" und "FairPlay" einluden.

Manchmal trifft Omsch ins Schwarze

Fremde Mutter - Tagebuch einer pflegenden Annäherung (4)

Meine Mutter wird seit einem dreiviertel Jahr von mir und meinem Mann in unsrer Wohnung in Wien und im Häuschen im Waldviertel betreut. Wir haben aber nicht gewusst, wie schwer demenzkrank sie ist. Sie ist von Berlin nach Wien übersiedelt worden, nachdem die Verwandten die Betreuung nicht mehr leisten wollten. Zwischen der fremden Frau, die ich seit Jahrzehnten nur von Besuchen kenne, und allen an der Betreuung Beteiligten entsteht eine Beziehu...

Ein guter Musikkönig

Musikarbeiter unterwegs – mit Vortex Rex in die D.I.Y.-Welt

Seit 2005 around ziert der Name Vortex Rex schon drei Tonträger. In der gleichen Zeit hat die Band ihre Mitglieder verdreifacht.

Karl Kraus und der Nationalsozialismus I

Anstiftungen zum Wiederentdecken von Karl Kraus, Teil 24

„Er wollte seine Ruhe haben, er wollte sein Leben weiter leben, er war feig schon vom Habitus her.“ Bruno Kreisky über Karl Kraus „’Wann erscheint endlich –?’ ‚Warum erscheint nicht –?’ ‚Warum schweigt er, wo doch gerade jetzt –?’ ‚Er, der doch bekanntlich im Weltkrieg –’. Die einen geben die Hoffnung nicht auf; die andern stutzen und fangen an, ein ‚Mutproblem’ zu erörtern; die sich lange genug der danklo...

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