ico_youare10g.gif AUGUSTIN
Kategorie: Thema :: Grundeinkommen Seite: 1

Das «Von-Natur-aus-faul»-Klischee

Schon 1955 schlug Erich Fromm ein Grundeinkommen vor

Erich Fromm, der große Denker, der die Theorien Freuds mit dem Marxismus vermählen wollte, sollte 31 Jahre nach seinem Tod wieder intensiver gelesen werden. Klaus Widerström, Sozialphilosoph und Sozialpsychologe, Vorstandsmitglied der Tübinger Fromm-Gesellschaft, nannte in einer Veranstaltung im Rahmen der Grundeinkommens-Woche (mehr davon auf Seite 6) einen von vielen Gründen, sich erneut dem deutsch-amerikanischen Intellektuellen zuzuwende...

So schaut's aus

EingSCHENKt

Was stimmt? Einkommensarme gehen lieber zum Facharzt – oder lieber ins Krankenhaus. Sie bekommen mehr – oder weniger Medikamente verschrieben. Sie beziehen Mindestsicherung dauerhaft – oder eher kurzfristig?

Das kleine Dolce Vita des Alltags

Kriterien der Gesellschaftsqualität: «Gutes Leben» oder hohes Bruttoinlandsprodukt?

article_1766_tun-dasguteleben©jürgen_120.jpg Sumaq Kawsay – so lautet in den Anden die indigene Bezeichnung für ein Konzept, das auch im Westen immer mehr Anhänger gewinnt: das Konzept des «Guten Lebens». Werner Hörtner ist Lateinamerika-Experte und arbeitet für das Magazin «Südwind» – und er erklärt im Augustin-Interview, was es mit diesem Konzept auf sich hat.

Und morgen auch für die Parkbank?

Jetzt müssen "SandlerInnen" auch noch Mieten fürs nächtliche Notbett zahlen

article_1575_notbetten_120.jpg Neben den StudentInnnen, die eine neue Runde des «audimaxistischen» Aufstandes angekündigt haben, weil ihre Lage im Vergleich zum Vorjahr noch schlechter geworden ist, haben auch die SozialarbeiterInnen Wiens allen Grund, dem Sozialabbau-Regime einen heißen Herbst zu bereiten. Die für die Wohnungslosenhilfe zuständige Gesellschaft «Fonds Soziales Wien» (FSW) – vom Magistrat formell ausgegliedert, aber auf Gemeindekosten agierend – ver...

Arcade

Die Idee ist zeitgemäß - das System ist ganz einfach:

article_1385_somafreistadt_120.jpg Unter dem Motto „Wir schaffen ein nachhaltiges Lebensmittel- und Agrarsystem“ fand in Freistadt, Oberösterreich, von 20. bis 22. 11. 2009 ein Kongress des "Agrarbündnis Österreich" mit etwa 80 TeilnehmerInnen statt. Die Themenvielfalt war beachtlich bis unpackbar, deshalb eine Rückschau auf ein kleines, aber wichtiges Erlebnis am Rande der Konferenz.
DICHTER INNENTEIL - Michael Schütte 12/2009 mehr lesen »»

Würde und Wellblech

Otjivero, Namibia: Erstes Grundeinkommen weltweit

Für den herkömmlichen Journalismus sind Informationen aus Afrika nur dann interessant, wenn sie Katastrophen, Kriege und Machtmissbrauch betreffen. Eine Inflation von Bildern weißer Retter, umringt von schwarzen Geretteten, komplettiert das Afrika-Image, das die Medien erzeugen. Dass die BewohnerInnen von Otjivero, Namibia, seit Jänner 2008 ein Grundeinkommen in der Höhe von monatlich umgerechnet 8 Euro ausbezahlt bekommen, langweilt den Mai...

Mindestsicherung: Entscheidende Fragen

eingSCHENKt

Wir bleiben dran. Die Verhandlungen zur so genannten Mindestsicherung werden konkreter. Was steht drinnen? Und was nicht? Was kann diese Mindestsicherung und was kann sie nicht?

Grundkeinkommen? Derzeit Nein, danke!

Und welche Leistungen würde der Staat dann noch übernehmen?

„Stellen Sie sich vor, es gibt im Jahr 2015 schon ein bedingungsloses Grundeinkommen“ - unter diesem Titel organisierte das Netzwerk Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt eine Publikumsumfrage (siehe auch Augustin Nr. 203/ 07). Dieter Schrage folgte dieser Aufforderung und stellte sich die Einführung des bedingungslosen und existenzsichernden Grundeinkommens in den nächsten Jahren – „und eventuell auch unter politisch fortschrittlic...

Grundeinkommen

Grundeinkommen heißt Recht auf Einkommen für alle, auf individueller Basis, unabhängig von Arbeit und sonstigem Einkommen.

Etikett Grundsicherung

Eing´SCHENKt

Grundeinkommen, Basislohn, bedarfsorientierte Grundsicherung, Sozialhilfereform; was verbirgt sich hinter diesen Begriffen? Grob gesagt vier Modelle:

Vom Leben vor dem Tod

"Die Politiker reden sich andauernd auf Sachzwänge aus ...?"

„Bedingungslos, universell, personenbezogen und existenzsichernd“ sollte das Grundeinkommen sein. Darauf können sich verschiedene Gruppen, die am „Runden Tisch Grundeinkommen“ zusammenarbeiten, einigen. Aber bedeutet „universell“: für alle, die hier leben?

Coming out des Müßiggangs

Dieter Schrage über die "Glücklichen Arbeitslosen"

In unserem Bericht von der Ersten Österreichischen Erwerbslosen-Konferenz wurde vermerkt, dass vor allem das Referat Dieter Schrages für Kontroversen sorgte. Der Kulturwissenschaftler trug seine Thesen zur Gruppe „"Die Glücklichen Arbeitslosen"“ vor. Im Folgenden die überarbeitete Fassung seines Vortrages. Über die heftigen Diskussionen nach diesem Vortrag will Dieter Schrage im nächsten Heft berichten.

Bericht über eine Kontroverse

Wie glücklich sind "Glückliche Arbeitslose"?

Das letzte Augustin-Heft enthielt den Vortrag über die „Glücklichen Arbeitslosen“, den der Kulturwissenschaftler Dieter Schrage auf der Ersten Österreichischen Erwerbsarbeitslosenkonferenz (15./16. Okt. 2005) hielt. Im Folgenden geht Schrage auf die Kontroversen ein, die sein Konferenzbeitrag verursachte.

Ein Gespräch am Rande des Wiener Grundeinkommen-Kongresses

Die Würde des Willkommenseins

Der Unterschied war eklatant. Während der Mann bei der Schlussveranstaltung des Wiener Grundeinkommen-Kongresses von 180 Millionen BrasilianerInnen sprach, für die das Grundeinkommen geplant sei, erzählte die Frau von ihren zwei Enkelkindern, denen sie ein gutes Leben wünscht. Und natürlich redete der Mann fünfmal so lang wie die Frau. Mindestens. Der Augustin sprach während des Kongresses mit der Schweizer Theologin und Labyrinth-Denkerin...

Freiheit von welcher Arbeit?

So lange übers Grundeinkommen schreiben, bis es kommt

Alle reden darüber. Auch die, die weit davon entfernt sind, sich als links zu bezeichnen. In der „Neuen Zürcher Zeitung“ ist ebenso davon zu lesen wie in der österreichischen „Presse“, in den Publikationen der katholischen Sozialakademie Österreichs, in schicken Hochglanzwirtschaftsmagazinen wie „brand eins“ und in räudigen Straßenzeitungen wie dem Augustin. Ist da plötzlich die neue Eintracht ausgebrochen, oder was?

Erwerbsunabhängiges, existenzsicherndes Grundeinkommen:

Mäßig utopisch...

Es gibt verschiedene Zugänge und Anlässe, sich mit dem Thema Grundeinkommen zu beschäftigen: zum Beispiel die Diskussion über die Finanzierung des Sozialstaates, die Diskussion über den zu bürokratischen Zugang zu Sozialleistungen, die Diskussion der Präkarisierung der Erwerbsarbeit und des erhöhten Verarmungsrisikos. Mein Zugang ist jener über nachhaltige Entwicklung, sowie jener über Arbeit und Einkommen. Dabei gehe ich davon aus, das...
TUN & LASSEN - Luise Gubitzer 07/2000 mehr lesen »»

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