So schaut's aus
EingSCHENKt
Was stimmt? Einkommensarme gehen lieber zum Facharzt – oder lieber ins Krankenhaus. Sie bekommen mehr – oder weniger Medikamente verschrieben. Sie beziehen Mindestsicherung dauerhaft – oder eher kurzfristig?
England: Brennende Probleme
eingSCHENKt
Auf Englands Strassen brennt es. Das kommt nicht aus dem Nichts. Um gegenzusteuern gilt es Zusammenhänge zu sehen, Kontext begreifen, Gewalt nicht entschuldigen.
Giftcocktail
eingSCHENKt
In Österreich werden innerhalb eines Jahres von rund 900.000 Menschen Leistungen wegen psychischer Erkrankungen in Anspruch genommen. Damit stieg die Zahl der Krankenstände wegen psychischer Diagnosen österreichweit von 2007 bis 2009 um 22 %, die Zahl der Krankenstände wegen körperlich bedingter Krankheiten hingegen nur um 10 %. Wurden im Jahr 2009 rund 900.000 Patienten auf Kassenkosten wegen psychischer Beschwerden versorgt, waren es im Ja...
«Wir kommen immer wieder!»
Über den weltfremden Versuch der Stadt, die Drogenpolitik der Polizei zu überlassen

Jede größere Stadt hat eine offene Drogenszene. Die in Wien ist relativ klein. Trotzdem versucht die Stadt sie loszuwerden, mit massivem Polizeieinsatz und Baumaßnahmen.
Grindig? Abgelaufen? Verschimmelt?
Vinzi-Markt-Leiterin wehrt sich gegen Vorwürfe
2013 wird der 20. Geburtstag des Grazer VinziDorfes gefeiert, die bekannteste Obdachlosen-Einrichtung der christlichen Vinzenzgemeinschaft und ihres charismatischen Pfarrers Wolfgang Pucher. Sein persönlicher Einsatz im Kampf gegen das steirische Totalverbot des Bettelns hat die Menge seiner Bewunderer weiter vergrößert. Inzwischen zählen auch Sozialmärkte zum «Sozialimperium» der Gemeinschaft. Hier scheint die Bewunderung nicht ganz so un...
Kommt Bewegung in die Hanfbewegung?
Augustin-Interview mit Howard Marks alias «Mr. Nice»: starker Tobak

Viel Feind, viel Ehr – und ein Verbot. Der Hanf als gemeinsamer Gegner und natürliche Bedrohung. Seit dem Schulterschluss der Lobbyisten von Tabak, Baumwolle, Papier, Kunststoff und Pharma ist der Hanf (mit wissenschaftlichem Namen Cannabis sativa) als Droge geächtet und somit verboten. Stellt sich nur die Frage: wie lange noch?
Die Geschichte des Johann
Siebzehn Pharmazeutika – oder eine Portion menschlichen Respekt
Als «austherapiert» und «pflegebedürftig» galt der 55-jährige Johann H, unter schwerer Medikation in einem Pflegeheim untergebracht. Seit Jänner 2011 lebt der Mann wieder in seinem Haus.
In der Dusche mache ich ihn fertig
Auch in «Mörder»-Briefen wird fündig, wer das Archaische im Strafvollzug bekämpft
Häftlingsbriefe lesen heißt beobachten, wie der Staat Rache ausübt an Menschen, die einmal ausgerastet sind und etwas Unverzeihliches taten. Nach der Lektüre vieler solcher Häftlingsbriefe (ob die darin enthaltenen Schilderungen im Einzelnen auch stimmen, können wir natürlich kaum untersuchen) stellt sich die Frage, was es der Gesellschaft bringen soll, wenn der Strafvollzug auf der zentralen Idee der Rache basiert. Rache ist definiert als...
Vermögenssteuer auf Arme
eingSCHENKt
In der Steiermark wird der Regress in der Sozialhilfe und in der Pflege wieder eingeführt. Das wirkt wie eine Vermögenssteuer auf Arme und die Mittelschichten. Während vermögensbezogene Steuern als Beitrag der obersten, reichsten 10 Prozent nicht eingeführt werden, ist es offenbar kein Problem, die mittleren und unteren Haushalte mittels Regress voll zu belasten.
Alleinerzieherinnenbeschwerde
Kinderarmut: Sichtbar machen, was unsichtbar in Österreich ertragen wird!

Wir befinden uns noch im «Europäischen Jahr 2010 zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung». Aus diesem Anlass veranstaltete die österreichische Plattform für Alleinerziehende (ÖPA) am 8. Oktober 2010 einen Studientag im Linzer Wissensturm. Der Titel des Studientages lautete «Wege aus der Kinderarmut – Kinder in alleinerziehenden-Familien» – und er spricht Bände. Obwohl ich selbst Alleinerzieherin bin, wurde mir erst durch d...
Die Mündel der Henriette
Kein Besuchsrecht, kein Gastrecht, kein Sexrecht, kein Recht, sich zu separieren

Erich Mühsam, der klügste deutsche Anarchist des ersten Viertels des 20. Jahrhunderts, gelangte zu einer Erkenntnis, mit der er seiner Zeit auf geniale Weise voraus war: die Humanität einer Gesellschaft (sinngemäß zitiert) erkenne man daran, wie in den Gefängnissen mit den sexuellen Bedürfnissen der Gefangenen umgegangen wird. Fast hundert Jahre später ist dieses wichtige Kriterium der Lebensqualität selbst in jenen Institutionen tabu, i...
Der Coup der Landlords
Aus dem Pakistan-Journal einer österreichischen NGO-Mitarbeiterin

Der Rückgang des Medieninteresses an der Hochwasserkatastrophe in Pakistan, die 14 bis 20 Millionen Menschen obdachlos machte, suggeriert einen Normalisierungsprozess. Das Gegenteil ist der Fall.
Wohin aber mit dem Wahnsinn?
Mit dem 500-Schilling-Schein hätte auch gleich die Psychiatrie verschwinden müssen

Dass eine öffentliche Ader in Wien, und sei es auch nur ein unbedeutender Weg im 14. Bezirk, nach dem Rassenhygieniker Wagner-Jauregg benannt ist, kann als Signal verstanden werden: Auch in dieser Stadt wird, wie fast überall sonst, die alte Psychiatrie betrieben. Zwar in liberalisierter, modernisierter Form, aber im Grunde als Fortsetzung der Technik des Ausschlusses «ökonomie-unverträglicher» Menschen.
Der Streik der Restaurant-Sklaven
Frankreichs “travailleurs sans papiers“ mobilisierten für ihr Aufenthaltsrecht
Sie arbeiten, zahlen Sozialversicherung und haben dennoch keine gültige Aufenthaltsgenehmigung. In diese absurde Situation drängt das französische Recht tausende Menschen, die vorrangig aus ehemaligen Kolonialstaaten im Land der Franternité, Egalité und Liberté ihr Auskommen suchen. Streiks der betroffenen „sans papiers“ haben nun aufgezeigt, welche Sektoren ohne ihre Arbeit still stehen würden, und führten zu gesetzlichen Reformen.
Wenn ich Sie ansehe ...
Gott in Weiß
Therapeutische Hilfe erbeten, aber als Demonstrationsobjekt im Hörsaal der Universitätsklinik gelandet. Über den Umgang mit einer «Nervenkranken».
Gleichheit macht glücklich
"Verblüffend" fand der Epidemiologe R. Wilkinson die Resultate seiner eigenen Studien

Die britische Tageszeitung «The Guardian» bezeichnete das kürzlich auf Deutsch erschienene Buch von Richard Wilkinson und Kate Pickett als das vielleicht wichtigste des Jahres 2009. Der Augustin sprach mit dem Epidemiologen der University of Nottingham, der seit Jahrzehnten zu Ungleichverteilung, Sozialkapital und Gesundheit forscht.
Bei uns Damen sind Sie sehr beliebt
Unerhörter Flirt im Geriatriezentrum Liesing

Diese Frau liegt im Sterben, denke ich mir. Den Einzug der beiden Clowns in das geräumige Vierbettzimmer der Pflegeanstalt hat die scheinbar nicht registriert. Dr. Edeltraud Kalawatzi tritt an die Seite der apathisch Liegenden. Als sie sich zum fahlen Gesicht der Frau hinabbeugt, erschrickt mich fast das Eindringen der Clownin in den Kokon eines Menschen, der nicht mehr ganz unserer Realität zuzugehören scheint.
Besuchen Sie die Singlekocherei
Christas Sparküche
Im mittlerweile elften Jahr der Sparküche wurde es Zeit, das Konzept der Rubrik zu überdenken. Die wesentlichen – und hübsch einige unwesentliche, aber dennoch interessante – Grundzutaten und -vorgänge sind beschrieben, ein umfangreiches Repertoire an Rezepten angeboten.
Die kommenden Texte werden daher einem veränderten Konzept folgen. In der Augustin-Rubrik Sparküche wird es vermehrt um übergeordnete Themen gehen, die bisher nur in ...
Wenn die Kameras verschwinden ...
Dass Haiti das ärmste Land ist, ist nur die halbe Wahrheit.

Im Augenblick gebe Haiti eine »dramatische Story« im Fernsehen ab, sagte die in Miami lebende haitianische Schriftstellerin Edwidge Danticat, »aber wenn die Kameras verschwinden, blicken die Menschen wieder weg«. Ähnlich die Journalistin und Haiti-Expertin Amy Wilentz: Die Haitianer seien »nur beliebt, wenn sie sterben«. Tatsächlich lauten die gängigen Klischees, die von dem verarmten und zerstörten karibischen Nachbarland gepflegt werd...
... besonders aber die Ärmsten
Ein Schlaganfall kann jeden treffen ...

Dass der Schlaganfall hauptsächlich gestresste Manager ereilt, impulsiv agierende Politiker oder vielleicht Leistungssportler, ist eine Legende, mit der hier einmal tüchtig aufgeräumt werden soll.
Krank und keine Versicherung
eingSCHENKt
Im Süden von Wien, weit draußen zwischen dröhnenden Autobahnen und trostlosen Gewerbeparks, hat eine kleine Ambulanz geöffnet für all jene, die durch das Netz der Gesundheitsversorgung fallen. Bei Amber-Med arbeiten Allgemeinmediziner, Kinderärzte und Gynäkologen, derzeit unentgeltlich. Die PatientInnen werden mehr. Insgesamt sind über 100.000 Menschen in Österreich nicht krankenversichert, das sind fast zwei Prozent der Wohnbevölkerung...
Kapitalismus schlich sich in die Subjekte
Oskar Negt im Augustin-Gespräch: Warum uns die Gesellschaft depressiv macht
Anlässlich der Selbstmorde bei der Telecom France und des Skandals um die Sammlung von ÖBB-Krankenstandsdaten weist der Soziologe Oskar Negt auf die Überforderung der Abeitnehmer hin, die zunehmend nach innen gedrückt wird. Negt tritt für den Ausbau des „sozialen Gemeinwesens“ ein, um zunehmender Bindungslosigkeit der Menschen im Arbeitsleben entgegenzutreten, denn derzeit profitieren die Rechtsextremen davon.
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Alt sein nicht leicht gemacht
Der Fonds Soziales Wien sorgt einmal mehr für Verwirrung
Der Fonds Soziales Wien (FSW) gliedert die Sozialarbeit aus den Beratungszentren für Pflege und Betreuung in eigene GmbH aus. Damit wird eine unbürokratische, leicht zugängliche Anlaufstelle für ältere Menschen und deren Angehörige, die bisher durch SozialarbeiterInnen und SeniorenberaterInnen nicht nur Beratung, sondern auch Unterstützung geboten hat, zerstört. Intern machen sich Unzufriedenheit und Ohnmachtsgefühle breit. Die ungenann...
... röchelnde Sandler
Nach Hofer-Biotonnen-Skandal: Jetzt bräuchten die Quotenjäger ...
Gegen die Iden des März hat sich der Himmel zwischen Simmering und Sattledt bedrohlich verdunkelt – so viel Staub hat unsere Recherche über die vergifteten Lebensmittelabfälle beim Hofer aufgewirbelt. Im Folgenden ein Bericht, was nach der Augustin-Veröffentlichung über die gefährlichen „Obdachlosenfallen“ in Wien geschah.
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Die Biotonnenvergifter
Hofer - Container als Obdachlosenfalle
In Wien werden, im wahrsten Sinne des Wortes, biotonnenweise intakte Lebensmittel einer Supermarktkette weggeschmissen, anstatt diese an Bedürftige oder an Sozialmärkte weiterzugeben. Dies ist allerdings nur der kleinere Teil des Skandals. Denn, sobald Obst, Gemüse und Brot in der Mülltonne sind, werden sie vom Personal mit Reinigungsmitteln vergiftet, damit sie ungenießbar werden. Dass dadurch Menschen gesundheitlich gefährdet werden, mus...
Aufgeklärtes Wien
Verhütungsmuseum ist weltweit einzigartig
Unweit des Westbahnhofs ist nicht nur die Abtreibungsklinik Gynmed des Gynäkologen DDr. Christian Fiala beheimatet, sondern auch Wiens einzigartiges Verhütungsmuseum. Nach vier Jahren Vorarbeit wurde das bislang noch eher unbekannte Museum 2007 mit fast 1000 Ausstellungsobjekten, die Schwangerschaftskontrolle zwischen Verhütung und Abbruch zeigen, eröffnet.
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Hanseatische Ingewahrsamnahme
Besuch in der Hamburger "Zentralambulanz für Betrunkene"
Zu viel hinter die Binde gekippt – und damit in einem „die freie Willensbildung ausschließenden Zustand“, die eine „Gefahr für die öffentliche Sicherheit“ und das „eigene Wohl“ darstellt: Für diese Klientel gibt es in Hamburg, einmalig im deutschsprachigen Raum, eine spezielle
Zentralambulanz.
"Gleich eingeschnappt"
Lokalmatadorin

Cornelia Ehmayer bittet die Metropole auf die
Couch – sie ist Wiens erste Stadtpsychologin.
Guter Rausch braucht gute Stimmung
In eigener Sache: Warum die "Sparküche" temporär zur Hexenküche wird

Mit dem Kapitel über die Muskatnuss (Seite 23) verlässt Christa Neubauers traditionelle Augustin-Kolumne „Sparküche“ in den kommenden Ausgaben ihren gewohnten inhaltlichen Rahmen. Die Autorin erläutert ihren „Seitensprung“:
Die Würde des Irreseins
"Patiëntenvertegenwoordiging Uilenspiegel": Der Bund der Verrückten
MindFreedom, eine Bürgerbewegung für die Rechte psychisch Kranker, kommt über Amerika und Afrika langsam nach Europa. In Brüssel fand die erste kontinentaleuropäische Mad-Pride-Parade statt.
"Ich bin auf die Nerven gegangen"
Interview mit Dr. Werner Vogt (Teil 1)
„Alles, was hier gesagt wurde, ist eine Lüge. Wurscht, welchen Zipfel Sie zusammenpacken, es ist alles falsch, was da gesagt wurde. Auch was kommen soll – alles falsch.“ Der Unfallchirurg Dr. Werner Vogt, bis Ende 2006 Pflegeombudsmann der Stadt Wien und Mitinitiator des Sozialstaatsvolksbegehrens, über Ärztestreik, Pflegeskandale, Ökonomiediktat, freien Markt und Zudrehen der von ihm gegründeten Wiener Pflegeombudsstelle.
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Grundkeinkommen? Derzeit Nein, danke!
Und welche Leistungen würde der Staat dann noch übernehmen?
„Stellen Sie sich vor, es gibt im Jahr 2015 schon ein bedingungsloses Grundeinkommen“ - unter diesem Titel organisierte das Netzwerk Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt eine Publikumsumfrage (siehe auch Augustin Nr. 203/ 07). Dieter Schrage folgte dieser Aufforderung und stellte sich die Einführung des bedingungslosen und existenzsichernden Grundeinkommens in den nächsten Jahren – „und eventuell auch unter politisch fortschrittlic...
Politische Nervenentzündung
Nach vielen Stationen der Flucht erwies sich Österreich nicht gerade als G´mahde Wies´n.
Die Welt des iranischen Theaterregisseurs Bahram Parsa ist voll skurriler Einfälle und philosophischer Ideen. Leider stört die Real-Politik immer wieder. Und die flache Niere – so flach, wie sie dem behandelnde Arzt noch nie bei einem Patienten begegnet waren. Auch der Nierenschaden ist Real-Politik. Er stammt aus Bahrams Haftjahren.
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"Moderner Held"
Richard Barta, Notarzt bei der Wiener Rettung
Erster Einsatz um 9.45 Uhr: Mit Blaulicht rast ein weißer Passat-Kombi aus der Rettungsstation Leopoldau. Am Steuer der Sanitäter, auf dem Beifahrersitz Notarzt Richard Barta. Auf dem Display im Fonds des Wagens die Adresse des Einsatzorts: Eine Kleingartensiedlung an der Brünner Straße.
Etikett Grundsicherung
Eing´SCHENKt
Grundeinkommen, Basislohn, bedarfsorientierte Grundsicherung, Sozialhilfereform; was verbirgt sich hinter diesen Begriffen? Grob gesagt vier Modelle:
"Wohin des Weges?"
Das menschliche Antlitz von Lainz: Arbeit mit Demenz-PatientInnen
Ein Kaffeehaus, eine PatientInnenküche, Signaltöne von "Autofahrer unterwegs": Im Geriatriezentrum am Wienerwald bemühen sich Menschen wie Abdulrahman Reda engagiert um die bewegungsfreudigen Demenz-PatientInnen. Gelingt ihnen das Kunststück, trotz schlechter Presse motiviert zu bleiben?
Ambulanzgebühren gefährden die Krankenversorgung
Stirb leise
"150 Schilling sind nicht die Welt", meint Bundeskanzler Wolfgang Schüssel. Für Franz Bittner, Obmann Wiener Gebietskrankenkasse, ist die Ambulanzgebühr unsozial: "Sie trifft chronisch Kranke und sozial Schwache besonders hart".
Über Recht und Nächstenliebe
Ingo Rezman, Obmann der Hepatitis Liga Österreich
Man schätzt, dass es in Österreich etwa 40.000 Infizierte durch Hepatits C gibt. Viele wissen oft gar nicht von ihrer Krankheit. Bei etwa 20% entwickelt sich die Ansteckung zur Leberzirrhose oder zu Leberzellkrebs. Viele haben sich in den 70- und 80er-Jahren entweder durch Plasmaspenden- oder als Patienten (wie etwa auch der neue Sozialminister Mag. Haupt) infiziert. Während man in der Politik endlich beginnt, über Hilfsmaßnahmen für die Op...
Sonst braucht der Mensch nix!
Warum bei Spitalsaufenthalt die komplette Sozialhilfe gestrichen wird:
Walter K. ist AUGUSTIN-Verkäufer, Sozialhilfeempfänger und krebskrank. Er befindet sich in chemotherapeutischer Behandlung. Das heißt für ihn: Ein Spitalsaufenthalt reiht sich an den nächsten. Nun hat Walter K. seine Wut in Worte gefaßt und ein paar Zeilen für den AUGUSTIN geschrieben. Überschrift: ALS SOZIALHILFEEMPFÄNGER DARFST NICHT KRANK WERDEN!
Manches in dieser Stadt ist sozial obszön...
Hepatitis-Impfung: Die Ärmsten blechen
Immer mehr Fälle von Hepatitis werden bekannt. Hepatitis ist eine Krankheit der "Straßenmenschen" - besonders jener, die illegale Drogen intravenös gebrauchen. Während ihre Sozialarbeiter Zugang zu einer kostenlosen Impfung haben, müssen die armen Teufeln in der "Sozialstadt Wien" die Hepatitis-Prävention selber blechen.