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Slum – Autos – Szene – Autos – Slum

Gürtel Nightwalk: Man könnte auch Pressetexte abschreiben

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Der Gürtel Nightwalk X am 25. August erinnert daran, dass zwischen 1995 und 2000 mitten in einen „Slum“ eine Gastronomie-Oase gebaut wurde.



Ungestüm abgeklärt

Julius Mendes Überlegungen zur Sexuellen Welle

mende1_208.jpg Eine Neuerscheinung ist zu preisen, deren zugrunde liegende Lebensweisheit ihres Autors manche so genannte 68er über einstige Selbstgewissheiten zu nachdenklichem Lächeln hinreißen wird. Zugleich trübt ein großer Schatten die Freude über den langen Atem einer nonkonformistischen Persönlichkeit.


Gerade sitzen und Schultern vor

Stefan Weber über sein Projekt „Weltrevolution. Der Film“ und über das Leben mit Parkinson

StefanWeber2.jpgDer stürmische Wind hat Rock-Viech und Polit-Trash-Guru Prof. Stefan Weber ins Planet Music geweht, zu einer Probe von Roman Gregorys „Alkbottle“, wo er auch zwei Nummern interpretieren wird. Ja, der Frühpensionist und Szenealtmeister ist wirklich äußerst umtriebig: Stargast bei vielen Events, zertrümmert er hier ein Saxophon, dort eine Gitarre, erscheint bei Tochter Monis Modeschauen, hält Lesungen im Rathaus und kümmert sich ums Drahdiwaberl-Programm. Anliegen Nr. 1 ist ihm zurzeit aber die Fertigstellung seines Kinofilms – „Weltrevolution. Der Film“. Sein Lebenswerk quasi, zumindest ein Highlight im schillernden Rock’n’Roll-Leben des Herrn Kapellmeisters. Trotz seiner Parkinson-Krankheit ist er absolut kein Leisetreter geworden, wie auch das Gespräch mit dem Augustin deutlich machte.


Barrieren überwinden

Dr. Gerald Matt, Kunsthalle, über Chen Zhen, das Museumsquartier und die Kunst überhaupt

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Dr. Gerald Matt ist nicht nur Leiter der Kunsthalle (im Museumsquartier und am Karlsplatz) in Wien, sondern auch ungewöhnlicher Denker zu Tendenzen in der Kunst und zum Kunstbetrieb. Anlässlich der aktuellen Ausstellung des chinesischen Künstlers Chen Zhen diskutierte er mit dem Augustin über Erscheinungen des Kunstbetriebes.


Außerhalb der Zeit

Zur Ausstellung ‚In The Middle Of The Way’ von Anna Konik im Künstlerhaus

206_Konik_HansDieter.jpgFür die mehrteilige Videoarbeit „In The Middle Of The Way“ begleitet die junge polnische Künstlerin Anna Konik (geb. 1974, lebt in Warschau) einzelne Obdachlose verschiedener Städte über mehrere Stunden. So sind bis jetzt folgende Teile entstanden: „Thaddeus“ in Warschau (2001), „Hermann“ in Berlin (2002), „Svetlana“ in Moskau (2005), eine nicht genannte Person in Cleveland (2005), „Gerard“ in Cork (2006), „Hans-Dieter“ in Wien (2006) und „Jenny and Pele“ (Zürich 2007). Die Künstlerin ließ sich von ihren BegleiterInnen an Orte führen, welche diese vorgegeben haben, und unterhält sich dabei mit ihnen.


ARTISTIN - Andrea Domesle - 04.07.2007 mehr lesen »

Anders geblieben

Musikarbeiter unterwegs – mit Peter Hein von den Fehlfarben

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Seit kurzem lebt Peter Hein, Sänger und Texter der deutschen Punk/New Wave/Neue Welle-Institution Fehlfarben in Wien. Deren aktuelles Album „Handbuch für die Welt“ ist eine Großtat.


"Was ich mir erträumte, fand statt"

Airan Berg: Auch Theater, das versucht, unpolitisch zu sein, ist Politik

Airan Berg verlässt nach sechs Jahren das Wiener Schauspielhaus, um in Linz als künstlerischer Leiter für darstellende Kunst für die „Kulturhauptstadt 09“ zu arbeiten. Und schweigt nach wie vor über interessante Projekte – denn „Dinge, die man zu früh verrät, kommen dann nicht“, erklärt er im Augustin-Gespräch.

Ein Wienerlied aus Ägypten

Über Ursula und Tarek Eltayeb. Oder: Arabistik kann ein Leben füllen

Was macht ein Afrikaner in einer Stadt ohne Dattelpalmen? Eh klar. Er geht ins Palmenhaus. Wie aus dem sudanesischen Betriebswirt Tarek Eltayeb ein österreichischer Dichter wurde ...

Saisonaler Einschub: Teekräuter

Christas Sparküche

Natürlich können Sie weiterhin Ihren Kräutertee – möglichst biologisch – im Supermarkt und Bio-Laden oder – ziemlich teuer – in der Apotheke kaufen. Aber weil das Frühjahr grad so schön herschaut und alle wichtigen Teekräuter gut im Wachsen sind, möchte ich nicht versäumen, Sie darauf hinzuweisen, dass Sie Ihren Frühstücks- oder Abendtee auch selber pflücken könnten.

Brücke der Freundschaft

Entdeckt beim AtelierRundgang: Der bulgarische Filmemacher K. Stoyanov

Gegebene Strukturen für neue Zwecke nutzen: Bei freiem Eintritt konnten ein sonniges Wochenende lang vor allem im zweiten Wiener Gemeindebezirk 86 Spielorte zeitgenössischer Kunst besucht werden. Ein Lokalaugenschein.

Peter Altenberg, der Gerade-Schreiter – eine Collage

Anstiftungen zum Wiederentdecken von Karl Kraus, Teil 28

„Ich werde immer kürzer in meinen Gedankengängen, und das heißt also immer besser, immer weniger zeitraubend! Zum Schluss werde ich gar nichts mehr sagen. Das wird das Beste sein. Da wird mich einer nur anschaun brauchen und sagen: ‚Ich weiß schon!’ Eine kann es jetzt schon, sie heißt ‚Paula’!“

Peter Altenberg


Die beste Musik der Welt!

Musikarbeiter unterwegs – Wegen der Musik ins Kino

"American Hardcore" ist eine Dokumentation, die sich mit US-Punkbands der Jahre 1980 bis 1986 auseinander setzt. Ein Lehrstück darüber, was Musik vermag. Und was nicht.

Lust am Widerstand

Über Schlurfkatzen, Zazous, Swings und Potapki

„Es geht alles vorüber, es geht alles vorbei,
zuerst geht der Hitler, und dann die Partei.
Es geht alles vorüber, die HJ wird vergeh´n,
doch der Schlurf, der wird immer und ewig besteh ´n!“
Spottlied der Schlurfs

Mit dem Film „Schlurf – Im Swing gegen den Gleichschritt“ wird nur einer nachtaktiven – Sendetermin 23 Uhr! – Öffentlichkeit die Gelegenheit geboten, sich zu den Wurzeln der Halbstarken, Hippies oder Punks zu begeben. Der Augustin sprach mit dem Regisseur Wolfgang Beyer über historische Schlurfs und seine zeitgenössische Interpretation dieser Thematik.

Von Reiseschriftstellern, Bildungs- und Wissenschaftlhubern

Anstiftungen zum Wiederentdecken von Karl Kraus, Teil 26

„Gelehrsamkeit, die – Staub, aus einem Buch in einen leeren Schädel geblasen.“

Ambrose Bierce

„Es hat jemand mit großem Grunde der Wahrheit behauptet, dass die Buchdruckerei Gelehrsamkeit zwar mehr ausbreitet, aber im Gehalt vermindert hätte. Das viele Lesen ist dem Denken schädlich. Die größten Denker, (…), waren grade unter allen den Gelehrten, die ich habe kennen gelernt, die, die am wenigsten gelesen hatten.“

Georg Christoph Lichtenberg

„Jedes Ereignis, über das ich nichts lese, ist Ruhe, jedes Gebiet, das ich nicht betrete, Erholung. Je weniger ich weiß, desto besser errate ich.“

Karl Kraus


Exoten-Status

Claudia Kogler sitzt im alten Baumgartner Kino erste Reihe, fußfrei. Als Chefprogrammiererin.

Software statt Cinemascope: Im ehemaligen Baumgartner Kino in der Hütteldorfer Straße Nr. 253 läuft heute der Film „Moderne Arbeitswelt“. Nur der ursprüngliche, von den Holz-Sitzreihen befreite Kinosaal erinnert noch an das vorvirtuelle Zeitalter. Die Hauptdarsteller hingegen sind durch die Bank Protagonisten einer schnelllebigen Welt, in der es schon lange nicht mehr Pragmatisierung und Pensionsvorsorge spielt.

(Junger) Mann, Gitarre, Lieder

Musikarbeiter unterwegs – mit A Thousand Fuegos zum Kern der Musik

„Like Big Black Clouds Through Burning Eyes“ ist das Debütalbum von A Thousand Fuegos. 8 herrliche Lieder anderer Folk.

Die Dose macht die Weltstadt

Sprayer Morgan über Auftragsarbeiten und Desperado-Aktionen

Shell, Coca-Cola, Ikea und Co. überschwemmen den öffentlichen Raum unserer Städte – unbeauftragt von den jeweiligen Bevölkerungen –mit ihren Logos. Oft sogar penetrant beleuchtungsterroristisch, immer unübersehbar. Jeden Tag rücken Leute mit Sprühdosen aus, um das Recht der Geldlosen zu reklamieren, den öffentlichen Raum ebenso unbeauftragt mit ihrer Art von Logos zu überschwemmen: den Tags und den Pieces der Graffiti-Szene. Warum gilt das eine als anständig und das andere als ungehörig, verworfen und unartig? Der Sprayer, der sich Morgan nennt, gewährt Augustin-LeserInnen Einblicke in die Wiener Abteilung eines faszinierenden subkulturellen Weltweit-Phänomens.

Verhasste Handelsgesellschaft

Richards Schuberths Piratenkomödie ?Wartet nur, bis Captain Flint kommt!?

Nach „Freitag in Sarajevo“ hat Richard Schuberth eine weitere Komödie zum Thema Gott und Welt vorgelegt, diesmal in Form einer Piratenburleske, bei der die Lesenden (später die ZuschauerInnen) lange Zeit nicht checken, ob die Handlung in einer – sagen wir – Pötzleinsdorfer Bobo-Wohnung oder in einem anarchistischen Sektor des Ozeans spielt. Ein angehängtes, aber ungewohnt eigen-artiges Glossar und ein angehängter Essay machen Schuberths Buch zu einem aufregenden Dreiteiler.

Lunge

Christas Sparküche

Es ist mir nicht erst einmal passiert, dass ein Gesprächspartner völlig entsetzt war bei dem Gedanken, die Lunge eines Tieres essen zu müssen – während ihm ein Rahmbeuscherl durchaus mundete.

Ein guter Musikkönig

Musikarbeiter unterwegs – mit Vortex Rex in die D.I.Y.-Welt

Seit 2005 around ziert der Name Vortex Rex schon drei Tonträger. In der gleichen Zeit hat die Band ihre Mitglieder verdreifacht.

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