Hartnäckig verteidigt die Mehrheit der StadtbewohnerInnen das, was ihre Lebensqualität nachträglich beeinträchtigt: das eigene Auto vor der Tür und die Möglichkeit, es ständig zu benutzen. StadtplanerInnen haben längst erkannt, dass eine autolose Stadt eine vernünftige Alternative ist. Längst sind auch Modelle entwickelt, die auch AutofanatikerInnen überzeugen könnten. Die in Spanien lebende Austauschstudentin Maria Garcia Blasco hat auf der Technischen Universität Wien bei Günther Emberger eine Diplomarbeit geschrieben, die sich damit beschäftigt, wie ein Teil des Wiener Alsergrunds sich relativ einfach in einen lebenswerten, mehr oder weniger autofreien Stadtteil umwandeln ließe. Augustin hat Günther Emberger zu den Plänen interviewt.