ico_youare10g.gif AUGUSTIN
Autor/in: Lydia Rabl Seite: 1

DichterSemmeln !

Anfang Jänner, in der ersten Augustin-Schreibwerkstätte des heurigen Jahres, als viele ihre Weihnachtswünsche noch im Kopf und ihre Neujahrsvorsätze noch nicht gebrochen hatten, ja vielleicht sogar noch an dem einen oder anderen festhielten, um nicht gleich im Jänner frustriert zu werden und immer noch an das – sicherlich besser als das letzte Jahr werdende – neue Jahr glaubend, gab es folgende Schreibanregung zu bewältigen – um eben ...
DICHTER INNENTEIL - Fräulein K.C., Traude Hlawaty, Lydia Rabl 03/2008 mehr lesen »»

Eine beneidenswerte Ehe

Nein, ich glaube nicht, dass meine Geschichte etwas Besonderes ist, es gibt leider auch schlimmere. Aber erst jetzt bin ich in der Lage, darüber zu reden. Ein paar Wunden werden nie heilen und bleiben mir für immer erhalten. Allerdings muss ich zu meiner Geschichte erwähnen, dass ich heuer den Sechziger feierte. Geboren bin ich in Bratislava und seit einundvierzig Jahren lebe ich in Wien. Um meine Kindheit zu verarbeiten – auch damit kämpfe...

Heirat ist Geiselnahme unter Mitwirkung des Staates

Ein Lebensbericht.

Wo kommen Sie her? Und ursprünglich? Diese zwei Fragen begleiten mich mein ganzes Leben und mit meinen einundsechzig Jahren kann ich sie nicht mehr hören. Ich beantworte sie nur karg: Heidelberg! Mein Leben, das ist ein Weg voller Tretminen, die ich immer wieder, ohne es richtig zu wissen, berühre.

Über unser aller Demenz

„Wenn ein Mensch etwas für ein paar Euro stiehlt, dann passiert es sofort, dass ihn die Polizei jagt, und die Zeitungen und das Fernsehen berichten davon. Er wird sofort bestraft, es folgen Gefängnis, Familientragödien; Alkoholprobleme und Obdachlosigkeit sind dann in diesem Fall auch nicht selten. Wenn aber mächtige Funktionäre Millionen veruntreuen, wird das mit Handschuh behandelt, damit gottbewahre sich diese Sauhunde mit der Wahrheit ...

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