Obwohl sie zu den bedeutendsten Autorinnen der österreichischen Nachkriegsliteratur zählt, ist Christine Lavant wenig bekannt.
Das Sujet ist bekannt, man hat es hunderte Male gesehen: Jemand hält ein Kleinkind im Arm, wiegt es in den Schlaf. Eine klassische Pose, die sich in Kirchen und Frauenzeitschriften findet. Hansel Sato bedient sich der (vor-)christlichen Ikonografie «Gottesmutter mit Kind», um auf festgefahrene Geschlechterkonstruktionen aufmerksam zu machen.
«Niemand kann immer Avantgarde sein», sagt MUMOK-Direktor Edelbert Köb über das Schicksal mancher KünstlerInnen, die eine Epoche prägen und im Laufe der Jahre Arbeiten produzieren, die vielleicht weniger (politische) Sprengkraft, aber nicht zwingend geringere Qualität aufweisen. Eine Ausstellung ehrt Gerhard Rühms bildnerisches Schaffen von den 1950ern bis heute.
Kurz vor Eröffnung seiner Ausstellung fand Pawel Althamer Zeit für ein Interview. Während des Projekts war er nicht in Wien.