Augustin-Verkäuferin Petra will in die Mitte, doch ...
"Es gibt nur mehr Reich und Arm"
Dominic wird am 23. Oktober vier Jahre alt. Um ihn dreht sich zunächst das Gespräch, als Petra die Augustin-Redaktion besucht. Um Dominic, den Unerreichbaren, der schon mehr alpenländisch als wienerisch spricht. Die 33-jährige Augustinverkäuferin sehnt sich nach ihrem fernen Sohn. Aber um ihn zurückzuholen, müsste ihr und ihrem Mann das Kunststück gelingen, einem veritablen Teufelskreis zu entkommen – ausgerechnet in einer Zeit, in de...
Der letzte Sommer der freien Liebe (1)
Tu, felix Austria, nube!
Wer möchte nicht gerne manchmal das Herz schweifen lassen, unerwarteter als ein Komet auftauchen und einem ganz fremden Menschen ein großes Glück in den Schoß werfen? Ein Geliebtwerden oder eine Aufenthaltserlaubnis z. B.? Doch die Novellierung des Fremdengesetzes möchte das bestrafen. Verbandeln darf man sich nur, mit wem man wohnt und beiwohnt. Wer möchte sich so was verbieten lassen?
Udo Huber - der Herr Vizepräsident als Pausenmoderator
Von den "Großen Zehn" zum Sportklub
"Mister Hitparade" Udo Huber ist neuer Vizepräsident des Wiener Sportklub. Eine fast logische Funktion für den "eingeborenen Dornbacher", der nicht nur seit Jahrzehnten Fußballfan ist, sondern auch jedes Jahr bei den "Masters" österreichische Schwimmtitel erringt, und in den Achtzigern zu den 100 bekanntesten ÖsterreicherInnen gehörte.
Dieter Schrage zur umstrittenen Sommer-Ausstellung in der Neuen Galerie Graz
Die Rote Armee Fraktion als Kunst-Werk
Bis 28. August ist in der Neuen Galerie in Graz die aus Berlin kommende Kunstschau "Zur Vorstellung des Terrors: Die RAF-Ausstellung" zu sehen. Dieter Schrage, der in der zweiten Hälfte der 70er Jahre im Zusammenhang mit der Ermordung des deutschen ArbeitgeberInnenpräsidenten H. M. Schleyer in eine österreichische RAF-Sympathisanten-Diskussion verwickelt war, hat die Berliner Ausstellung besucht. Für den Augustin berichtet er über die te...
Mittelstandsleiche
eingSCHENKt
Von den in Lissabon beschlossenen politischen Prioritäten »Wachstum«, »Arbeitsplätze«, »sozialer Zusammenhalt« wurde Letzteres beim EU-Frühjahrsgipfel im März von den nationalen Regierungschefs – nicht von »bösen Bürokraten« in Brüssel – gestrichen. Sozialer Ausgleich hat damit keine Priorität in Europa.