Wer will uns?
Enthüllung, exklusiv: Der Augustin verkauft ein Spiel! Was sich zunächst wie eine kriminelle Machenschaft im Dunstkreis der internationalen Fußball-Wettmafia liest, ist in Wahrheit ein absolut seriöses Angebot:
Wer will seine Kräfte mit den Fußballern von Schwarz-Weiß Augustin in einem richtigen Stadion messen? Konkreter: Wer will am Freitag, dem 16. April, mit seiner Mannschaft auf dem Sportclub-Platz das Vorspiel vor dem Ostligaschlager ...
Die "Töchter" liessen Krankl unbewegt
Zu den Versuchen, die Hymne durch Textmodernisierungen zu retten

Der Rechtsstreit um die in die Bundeshymne eingeschmuggelten «Töchter» hat einen Lärm gemacht, in dem die Kunst-Guerilla-Aktion der Sängerin Tini Kainrath, die vor acht Jahren wegen eben dieser «Töchter» einen Ernst-Happel-Stadion-Skandal heraufbeschwor, beinahe ungehört blieb.
Der Rechtsaussen und das Spanferkel
Fußball und Politik
Der FPÖ-Rechtsaußen Martin Graf soll Dritter Nationalratspräsident werden. Als Präsident des Oberligisten Hellas Kagran missbrauchte er den Verein für eine FPÖ-Wahlveranstaltung. Während die Verbandsstatuten keine Handhabe gegen rechte Agitation am Fußballplatz vorsehen, protestiert ein Teil der Frauenmannschaft gegen die politische Vereinnahmung ihres Klubs.
Traktat zum Lattentreffer
Wo, wenn nicht beim Augustin Cup, herrschen neue Fußballregeln?
Zwei „Regelverstöße“ beim ersten Fußballturnier um den Augustin Cup Mitte September in Wien: Erstens gewann nicht das siegreiche Team diesen vom Augustin gestifteten Pokal (die Mannschaft des Fußballmagazins Ballesterer), sondern die bestplatzierte Mannschaft aus dem Obdachlosenbereich (Tageszentrum Josefstädter Straße); zweitens wurde erstmals in der Geschichte des Fußballs jene Mannschaft prämiert, die die meisten Stangen- und Latt...
Mit dem Nationalteam im Knast
Gilbert Prilasnig und der Homeless-Fußball
Einmal im Jahr erklingt für Österreichs Nationalmannschaft die Hymne beim
Homeless-Worldcup. Sportlicher Leiter des Homless-Teams ist der Ex-Sturm-Abwehrrecke und Ex-Internationale Gilbert Prilasnig. Mit ihm musste der ganze Kader jüngst in den Knast …
Shit passiert, UEFA kassiert
Nix gegen Fußball – aber alles gegen die unterwürfige Auslieferung der Stadt
1991 gab es in Wien eine Volksbefragung über die Abhaltung einer Weltausstellung. Zwei Drittel der WienerInnen stimmten dagegen. Die Angst vor der Veränderung der Stadt durch solch eine Großveranstaltung war zu groß. Um diesen Sorgen nicht noch einmal ein Ventil zu bieten, wurde über die Durchführung der Fußballeuropameisterschaft 2008 kein Volksentscheid durchgeführt. Dafür ist zu befürchten, dass die WienerInnen, aber auch viele ande...
Die "Mamsch" vom Slovan
Mit 80 als Zeugwartin am Heimplatz des FC SW Augustin
Beim Slovan HAC sorgen gleich drei Frauen für einen reibungslosen Spielbetrieb: Präsidentin Tatjana May, Vizepräsidentin und Kantineurin Jutta Burg und Zeugwartin Gertrude Friedrich. Letztere ist eine „Institution“ beim Verein und wurde nun mit dem silbernen Ehrenzeichen für ihre Verdienste um den Fußball ausgezeichnet. 40 Jahre Fußballplatz – das Porträt einer Frau.
Alle jagen Neulengbach
Neuer Play Off - Modus in der Frauenfußball - Bundesliga
So spannend wie heuer war die Frauen-Bundesliga noch nie. In der Frühjahrsrunde, die im neuen Play-off-Modus ausgetragen wird, machen gleich vier Spitzenteams Jagd auf Serienmeister SV Neulengbach. Zwei Traditionsvereine dagegen stecken im Abstiegskampf.
"Blau-gelb ist mein Herz"
Lokalmatadorin
Tanja Richter trägt einen Mantel von Prada –
und zum Wochenende die Farben der Vienna.
"Fairplay" macht Schule
Was hat Fußball mit Jugendarbeit, Integration und Kulturvermittlung zu tun?
Das soziale und integrative Potential von Fußball wird in der Sozialarbeit mit Jugendlichen schon länger genutzt. Im Vorfeld der nahenden Europameisterschaft gibt’s nun Initiativen, um ideelle Werte des Fußballs, wie Toleranz, Fairness, Teamgeist und Respekt auch im Unterricht an Schulen zu vermitteln. Der Augustin stellt drei aktuelle Projekte vor.
Geschichten und G’schichtl’n über den Wiener Fussball
Ein Reiseführer durchs Wiener Unterhaus
55 Wiener Fußballplätze hat der Augustin-Autor und Trainer der Werkself „Schwarz Weiß Augustin“, Uwe Mauch liebevoll porträtiert. „Wien und der Fußball“ bereitet nicht nur Fußballfreunden großes Lesevergnügen, sondern macht auch „Neueinsteigern“ Lust auf einen Fußballplatzbesuch.
Highlander auf der Hohen Warte
Ein Violetter im blau-gelben Höhenflug
Mit der Austria hat Thomas Flögel alles gewonnen. Zur Spielerpersönlichkeit hat ihn erst die schottische Härte gemacht. Nun versucht er, die Vienna zu alter Größe zurückzuführen.
Blumen für die "Blauhelmtruppe"?
Frauen im Fußball. Expertinnen ziehen Bilanz:
Eine spannende Diskussion mit hohem Informationsgehalt und Spaßfaktor über "Frauenfußball und Fußballfrauen" entwickelte sich im "Club 2x11", zu der die Büchereien Wien, der "Ballesterer", "tipp3" und "FairPlay" einluden.
Schwarz-Weiß Augustin
Schwarz-Weiß sind nicht einfach zufällig gewählte Vereinsfarben. Die Fußball-Abteilung des „Gesamtkunstwerks Augustin“ unterstreicht mit diesem Namen die Präsenz farbiger Kicker in der Mannschaft.
Grünweiße Liebhaber
Rapid Amateure auf dem Sprung in die Regionalität
Amateur heißt wörtlich Liebhaber. Bei einem Rapid Amateur ist die Sache klar: Er liebt Rapid. Liebt Rapid ihn dafür nicht mindestens ebenso wie er sie? Fragen wir doch einfach Trainer, Spieler und Amateure-Liebhaber ...
Alte Haudegen
Fußball in Favoriten – Ein Streifzug in Folgen (1)
Kaum ein Bezirk konzentriert die Vielfalt und Lebendigkeit des Wiener Amateurfußballs so wie der zehnte. Zeit und Grund genug, sich auf die Suche nach den Besonderheiten und den Normalitäten gegenwärtigen Favoritner Kugeltreibens zu machen.
Hinter der Siedlung wächst das Gras
Fußball in Favoriten – ein Streifzug in Folgen (2)
Derbytime: Der FavAC zu Gast beim kleinen Bruder IC Favoriten, der große Träume hegt. Und der Augustin trifft einen Döblinger Extrabrennfahrer, der vor 15 Jahren buchstäblich bei null begonnen hat.
Das große Testen
Straßenzeitungskicker als Schuhexperten
Frostiger Montagabend in Transdanubien: Fünfzehn erschrockene SW-Augustin-Fußballer stehen drei Bergen von Fußballschuhen gegenüber, die nur so darauf warten, durchprobiert und getestet zu werden. Drei große Sportartikelhersteller wünschten sich Expertisen über ihre Hallenböcke.
Die Liga Mores gelehrt
Mit Chuzpe zum Erfolg: Der SC Hakoah Wien
Der jüdische SC Hakoah ist mit der Wiener Fußballgeschichte untrennbar verbunden. 1925 holten die Mannen mit dem Davidstern auf der Brust den österreichischen Meistertitel und wurden so zum ebenso heiß geliebten wie umfehdeten Symbol jüdischer Identität.
Ein Penzinger Familienbetrieb mit tschechischer Vorgeschichte
Der Slovan-Humanismus
Vor hundert Jahren wurden TschechInnen in Wien als ArbeiterInnen gebraucht, aber nicht geliebt. Mit Mut und Ausdauer begannen sie, ihre eigenen Strukturen zu entwickeln. Ein Resultat ihres Eigensinns existiert noch heute: der Slovan HAC.
Land Art Cross Soccer
Über die Dörfer - ein Fußballexperiment
Am 3. Juli 2005 kam es im oberen Mühlviertel zu einem außergewöhnlichen Doppelpass zwischen Sport und Kunst. Zum Abschluss des Festivals der Regionen trafen sich zwei Nachbarorte zu einer fußballerischen Auseinandersetzung unter dem viel versprechenden Titel "Land Art Cross Soccer".
Udo Huber - der Herr Vizepräsident als Pausenmoderator
Von den "Großen Zehn" zum Sportklub
"Mister Hitparade" Udo Huber ist neuer Vizepräsident des Wiener Sportklub. Eine fast logische Funktion für den "eingeborenen Dornbacher", der nicht nur seit Jahrzehnten Fußballfan ist, sondern auch jedes Jahr bei den "Masters" österreichische Schwimmtitel erringt, und in den Achtzigern zu den 100 bekanntesten ÖsterreicherInnen gehörte.
Wiens "Gastarbeitermannschaften" (1)
Die Partisanen vom FavAC-Platz
Was haben Sakarya Wien, Aytac SV, Fenerbahce Wien, Suryoyo, Partizan Wien und FC Cairo gemeinsam? Als ausgesprochene Ausländerteams sind sie die (vertrauten) "Exoten" des Wiener Fußballverbands. Die "Ausländerregel" des ÖFB – in einer Zuwanderer-Stadt wie Wien ohnehin eine Absurdität – erscheint für diese Clubs doppelt paradox. Alexander Rakowitz, Manager und Trainer der Jugo-Elf Partizan Wien, hält den Fußball in Wien dennoch für ei...