ico_youare10g.gif AUGUSTIN
Kategorie: Thema :: Architektur Seite: 1

Der Palast, der nicht Palast bleiben durfte

Heute kann Udo Lindenberg hier nur mehr auf die Wiese pinkeln

palastrepublik.jpg «So deutsch ist das höchste Haus der Welt», titelt Anfang Jänner der „Spiegel“. Das Haus, das fast einen Kilometer hoch ist. Der Burj Chalifa in Dubai. Was hat das mit Mario Langs Fotochronik vom Abriss des Palastes der Republik im ehemaligen Ostberlin zu tun. Man ahnt es. Die Stahlträger des Palastes, in dem die DDR-Volkskammer tagte und in dem sich das Volk (Ausnahme: die Punks der DDR) vergnügte, z. B. beim legendären Udo-Lindenberg...

Das Lerchenfeld ist ein Begriff

Über eine Strasse, die kein Identitätsmarketing und kein Branding braucht

"Im Ort liegt auch ein Mehrwert. Das Lerchenfeld ist ein Begriff", sagt Estela Tschernutter, die seit vielen Jahren eine derjenigen ist, die das Gesicht des Weltladens an der Lerchenfelder Straße mitbestimmt. Heuer feiert der Weltladen sein 20-jähriges Jubiläum. An einer Straße wie dieser seinen 20er begehen zu können, dazu gehört einiges: Durchhaltevermögen, Energie, Kreativität, Veränderungsbereitschaft, Kommunikation, nicht zuletzt e...
TUN & LASSEN - Elke Krasny 11/2009 mehr lesen »»

Die Lenikus-Lücke

"Ein Gieriger bleibt ein Gieriger, auch wenn er tausendmal Ute Bock sagt"

«Bei geschlossenen Fenstern und gedecktem Dach steht das Haus noch locker weitere hundert Jahre», sagte der Denkmalschutzbeamte vor dem Haus Wien 7, Sigmundsgasse 5. Leider hat jemand ein paar Ziegel aus dem Dach entfernt und die Fenster herausgerissen. Leider könnte da bald eine Baulücke klaffen.

Statt zerstören vergolden

Ein Wiener Bahnhof in den letzten Zügen

Warum wurde der Südbahnhof immer so schnell zu einem unbeliebten Ort, dass er in seiner Geschichte dreimal komplett abgerissen wurde? War „der Süden“ früher Ort der Sehnsucht, so wird er heute – ähnlich „dem Osten“ – mit Flüchtlingen, Roma, Wanderarbeitern und Armut verbunden. Was folgt: ein riesiger „Haupt-“ oder „Zentralbahnhof“ mit integrierter Shopping-Meile.

Heterogenes Tal in der Stadt

Raumplaner auf der Suche nach Unorten am Wienfluss

Das Wiental soll an Attraktivität zulegen bzw. stärker ins Bewusstsein der AnwohnerInnen gerückt werden – das sind Vorhaben der Wiental ArbeitsGruppe Gebietsbetreuungen (WAGG). Seit zwei Jahren arbeitet sie als Vernetzungsstelle und wünscht sich, dass die Bevölkerung das Angebot des niederschwelligen Zugangs (sowohl physisch als auch online) auch nützt und sich in der Gestaltung des eigenen Lebensraumes einbringt.

Katharina gehört allen

In Zagreb versammelt: Modelle angewandter Bürgermitbestimmung

Im Rahmen des Projekts „Operation Stadt“ fand zwischen 4. und 7. Dezember in Zagreb eine internationale Konferenz mit dem Titel „The Neoliberal Frontline: Urban Struggles in Post-Socialist Societies“ statt. Eingeladen waren StadtforscherInnen, ArchitektInnen und AktivistInnen aus Europa und den USA.
TUN & LASSEN - Ulli Gladik 01/2009 mehr lesen »»

Das Geld siegt, wie gehabt

Die Stadt des Kindes, einst realisierte Utopie, fällt Baggern zum Opfer

„Die Stadt des Kindes war das Paradies und der Rettungsanker schlechthin. Sie hat mich gelehrt, nicht aufzugeben, weiter zu machen, aufzustehen. Sie hat mich gerettet und tausende andere Kinder auch“, erinnert sich Michaela K. an ihre Jugendjahre. Vor sechs Jahren haben die letzten Kinder das Areal im 14. Bezirk verlassen. Seit Ende August dieses Jahres ist die Demontage der einstigen sozialutopischen Musteranlage in vollem Gange. Eine symbo...

Brücke der Freundschaft

Entdeckt beim AtelierRundgang: Der bulgarische Filmemacher K. Stoyanov

Gegebene Strukturen für neue Zwecke nutzen: Bei freiem Eintritt konnten ein sonniges Wochenende lang vor allem im zweiten Wiener Gemeindebezirk 86 Spielorte zeitgenössischer Kunst besucht werden. Ein Lokalaugenschein.

Aus der Platanenperspektive

Hände weg vom Lueger-Platz

Ein Tiefgaragenprojekt am Lueger-Platz erregt die Gemüter. Schließlich gibt es schon mehr als zwanzig geförderte Großgaragen in der City, die zumeist nicht ausgelastet sind. Noch dazu befürchten viele, die wunderschöne Platane könnte dabei zu Schaden kommen. Sie selbst fürchtet das auch und gewährte deshalb dem Augustin ein Exklusivinterview ....

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