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Kategorie: Thema :: Religion Seite: 1

Chronologie einer Verhetzung

«Krone» erfindet neue Gefahr fürs christliche Abendland: Ost-Profi-Schnorrer

article_1658_bettelei_120.jpg Die Freiheitlichen in Klagenfurt fordern ein Bettelverbot. Die «Kronen Zeitung» macht Stimmung. In Klagenfurt und Lienz hätten Bettler in Kirchen Gläubige geohrfeigt, schreibt sie im November. Die Polizeibeamten, die dort zitiert werden, sind allerdings unauffindbar. Auch die Anzeigen. Ja selbst die Täter, Zeugen und Watschenopfer. Doch die Geschichte setzt sich fest. In den Köpfen von Politikern und ihrem Wahlvolk. Von Kirchenvertretern un...

Ohne Muslime kein Europa

Das goldene Wienerherz und die hyperemotionale Islam-Debatte

article_1518_islam_120.jpg Die meisten Medien unterscheiden nicht ausreichend zwischen Islam als Religion und Islamismus als politische Ideologie. Beim Thema Integration wird eher polarisiert und emotionalisiert als informiert. Das Internetportal Qantara bietet sich als Gegenlektüre an. Wenn auch zu befürchten ist, dass die «Mutter» der Brigittenauer MoscheegegnerInen, Hannelore Schuster, andere «Informationsquellen» vorzieht: Für die Auseinandersetzung mit der gras...

In der Hitze des Stammtisches

Lokalaugenschein zum Konflikt um eine geplante "Moschee" in der Brigittenau

article_1517_dammstraße_120.jpg Bei Shakespeares Hamlet geht es um Sein oder Nichtsein. Eine Spur weniger dramatisch, aber ebenfalls konfliktreich ist die Frage um Sein oder Nichtsein eines Gebäudes in Wien. Der türkisch-islamische Verein Atib will in der Dammstraße 37 im 20. Bezirk ein Büro- und Wohngebäude mit einem Veranstaltungssaal bauen – zusätzlich zum bereits bestehenden Gebetsraum. Die Bürgerinitiative „Moschee ade“ läuft seit Mitte 2007 dagegen Sturm. Do...

Minarette sind keine Bajonette

Eine Stadt in Niederösterreich schaffte, was die Mehrheit des Schweizer Wahlvolks deutlich ablehnt: ihre Muslime ein Minarett bauen zu lassen. Das Psychogramm einer Entscheidungsfindung anhand von Gesprächen mit dem Projektleiter Selfet Yilmaz und dem FPÖ-Bezirksobmann Peter Gerstner.

Sonnenaufgang über Assisi

Der heilige Franziskus und seine Familie

Der Theologe und Autor Adolf Holl verfasste auf Wunsch der Augustin-Redaktion Hintergründiges zu Franz von Assisi. Anlass dafür ist die liturgische Posse mit Gesang „Transkatholische Vögel“, die im brut-Theater Mitte Oktober über die Bühne gehen wird (siehe Seite 28 der Ausgabe 260).
DICHTER INNENTEIL - Adolf Holl 10/2009 mehr lesen »»

Ein paar Fragen an Adolf Holl ...

... über Klappentexte, Befreiungstheologie, Gott, Strache und türkische Hendlgrammel

„Wie gründe ich eine Religion“ ist Ihr bisher letztes Buch. Das wievielte? Das dreißigste. Von Jesus heißt es: „... der dreiunddreißig Jahr im Fleisch gehorsam war.“ Also werde ich wahrscheinlich noch drei weitere Bücher schreiben. Im Klappentext des Buches werden Sie zweimal als „großer Freigeist“ bezeichnet. Sehen Sie sich als solchen? Klappentexte sind dumm. J. P. Sartre meinte, dass einem immer ie ander...

Der Aufstand der Titellosen

Neues aus dem Großgrundbesitz des Stifts Klosterneuburg

Gegen die Augustiner Chorherren zieht sogar Gott den Kürzeren, sagt Gerd Teply. Der Charme der Resignation liegt in diesem Sager aus dem Mund des eben neu gewählten Obmanns des „Pächtervereins Langenzersdorf“, dem 600 der rund 1000 PächterInnen von Chorherren-Grund angehören. Ihre gemeinsame Wahrnehmung: Der Grundeigentümer, das Stift Klosterneuburg, streicht die letzten Reste klösterlicher Barmherzigkeit aus dem Konzept seiner Liegen...

Pfarrer Friedl beichtet

"Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert"

Pfarrer Josef Friedl ist seit der Causa Arigona Zogaj jedem ein Begriff. Die einen lieben ihn für sein Engagement für die Familie aus dem Kosovo, anderen missfällt er, da er sich in Bereiche einmischt, die ihn als Geistlichen angeblich nichts angingen. Doch wer ist dieser Pfarrer Friedl aus Ungenach in Oberösterreich? Der Augustin besuchte ihn und lernte Seiten seiner Persönlichkeit kennen, die von den anderen Medien nicht beleuchtet wurden....
TUN & LASSEN - Suzan Aytekin-Alavi 12/2008 mehr lesen »»

Neun Stunden "Tauziehen" auf der Brücke

Tagebuch einer Befreiungsaktion. Teil 3

Die Medizinstudentin Barbara aus Wien hatte im Jänner 1979 auf einer USA-Rundreise die Vereinigungskirche, besser bekannt als Mun-Sekte, in San Francisco (SF) kennen gelernt und wurde Mitglied. Ihre Eltern, Johanna und Roman, und Barbaras Freund Fritz reisten, kurz nachdem sie davon erfahren hatten, nach San Francisco, mit der Absicht, sie zur Rückkehr zu bewegen. Je länger jemand Mitglied der Mun-Bewegung ist, hatten sie erfahren, desto schwi...

Erfolglose Suche in San Francisco

Tagebuch einer Befreiungsaktion. Teil 2

Die Medizinstudentin Barbara aus Wien war im Jänner 1979 auf einer USA-Rundreise in die Fänge der Mun-Sekte in San Francisco (SF) geraten. Ihre Eltern, Johanna und Roman, und Barbaras Freund Fritz reisten, nachdem sie davon erfahren hatten, kurz entschlossen nach San Francisco, mit der Absicht, Barbara nach Österreich zurückzuholen. Denn je länger jemand Mitglied der Mun-Sekte ist, desto schwieriger sei es, unbeschadet wieder davon los zu ko...

Meine Tochter war ein Munie

Tagebuch einer Befreiungsaktion.Teil 1

Die Mun-Sekte oder Vereinigungskirche war in den 70er Jahren eine der am aggressivsten agitierenden Jugendsekten. Sie wurde 1954 vom Koreaner Sun Myung Mun gegründet, der sich als zweiter Messias feiern lässt. Mun konnte sich mit den Fundraising-Aktivitäten seiner JüngerInnen ein großes Wirtschaftsimperium aufbauen. Auch Waffen befinden sich in seinem Sortiment. Heute ist die Mun-Vereinigung keine Jugendbewegung mehr. Mun und viele seiner An...

Seelsorge muss stören

Bischof Krenn ist Geschichte. Dem Pfarrer von Paudorf ist trotzdem nicht fad

In der Aschermittwochs-Messe hatte der Pfarrer den Offenen Brief an einen der reichsten österreichischen Steinbruchunternehmer und an einen der größten Grundbesitzer des Landes vorgelesen. Die Gläubigen hatten nicht Amen dazu gesagt, sondern heftig applaudiert. Für den Karfreitag und den Ostersonntag war die Fortsetzung dieser hierzulande nicht eben üblichen Fusion von Liturgie und Revolte, von Gottesdienst und Bürgerinitiative angesagt. D...

Der Theologe und Schriftsteller Adolf Holl im Augustin-Gespräch

Jenseits der Pfarrhofsjause

Neben dem „Schmerzensmann“ Jesus gibt es auch den ironischen, lachenden. Das ist keine Erfindung des eben 75 Jahre alt gewordenen Adolf Holl, sondern das Christusbild eines in Oberägypten entdeckten frühchristlichen Textes. Der Wiener Theologe und Schriftsteller, dem 1976 das Priesteramt entzogen wurde, erzählte dem Augustin, wieso die nichts ernst nehmenden Nonkonformisten, die er in seinem jüngsten Buch „"Der lachende Christus"“ (Zsolna...

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