Im Nadelstreif in die Meldemannstraße
Rüstiger Rentner und Augustin-Verkäufer
Der Augustin-Verkäufer Norbert Gaggl fühlt sich trotz Rentenalters topfit. Sein Rezept, um agil zu bleiben, beinhaltet viel Bewegung und vor allem Kontakt zu Menschen. Beides ließe sich mit dem Straßenzeitungverkaufen verbinden. Dieser Kolporteur scheint mit der mühsamen und nicht angesehenen Tätigkeit mehr als zufrieden zu sein – solange nicht die Polizei dazwischenfunkt.
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Meine Tochter war ein Munie
Tagebuch einer Befreiungsaktion.Teil 1
Die Mun-Sekte oder Vereinigungskirche war in den 70er Jahren eine der am aggressivsten agitierenden Jugendsekten. Sie wurde 1954 vom Koreaner Sun Myung Mun gegründet, der sich als zweiter Messias feiern lässt. Mun konnte sich mit den Fundraising-Aktivitäten seiner JüngerInnen ein großes Wirtschaftsimperium aufbauen. Auch Waffen befinden sich in seinem Sortiment. Heute ist die Mun-Vereinigung keine Jugendbewegung mehr. Mun und viele seiner An...
Lexikon der Sabotage
Geschichten über Betrug, Verweigerung und Schabernack am Arbeitsplatz
Liebe Leserin, lieber Leser, willkommen bei unserer Serie „Lexikon der Sabotage“! Keine Angst, kommen Sie näher! Treten Sie ein in die verborgenen Regionen des Arbeitsalltags! Wagen Sie einen Schritt in die nebeligen Gegenden der kleinen Gaunereien, des notwendigen Aufbesserns, des ungenierten Mitschneidens, des raffinierten Fälschens, der unwiderstehlichen Gelegenheit, der nicht erlaubten Eigeninitiative, des gierigen Mitnaschens, des unau...
Schwerkraft ausser Kraft
Für den Auftritt verlässt Dergin Tokmak seinen Rollstuhl
Wieder hat der „Cirque du Soleil“ sein weißes Grand Chapiteau in Wien aufgeschlagen und mit ihm einer der spannendsten Artisten mit einer einzigartigen Lebensgeschichte: Dergin Tokmak hat sich mit dem Engagement bei der glamourösen Zirkustruppe einen Lebenstraum erfüllt. Seinen gesamten Soloauftritt tanzt er auf Krücken und ist fast so etwas wie ein Star geworden im aktuellen Programm „Varekai“, das noch bis 2. November am Rotundenpl...
Die Hüte meines Vaters
Der Gastarbeiter der ersten Generation erinnert sich an ein schönes Wien
"Briefe an den Vater" heißt eine Monatskolumne unseres Mitarbeiters Mehmet Emir. Es sind fiktive Briefe des in Wien gebliebenen Sohnes nach Elazig, wohin der Vater nach 30 Gastarbeiterjahren in Österreich zurückgekehrt ist. Im Sommer hat Mehmet seine Familie im Osten der Türkei besucht. Der Adressat der Serienbriefe wird durch Mehmets Notizen aus der alten Heimat "greifbarer". Wie lebt einer, der von sich sagen kann, er habe die Straßen Wie...
Für Euch
Rappers in Prison
Talentförderung – der einzig denkbare Bonus des Einsperrens
Wenn der Hip-Hop ins Gefängnis geht: entsteht da Gangsta-Rap? Nichts dergleichen auf der Vinylscheibe “Rappers in Prison” (auf den Markt gebracht durch das Label Hoanzl). Stattdessen eher Texte zum Thema Liebe. Auf den folgenden Seiten werden die textlichen Resultate eines von Beate Göbel geleiteten Kunstprojekts in der JA Favoriten vorgestellt. Ein Tagebuch gibt außerdem Ein...