Die Krise als Chance?
Solidarische Ökonomie ist machbar: TIMESOZIAL
Auswege aus der sich immer weiter verschärfenden Finanz- und Wirtschaftskrise können nur in grundlegenden Änderungen am Geld- und Wirtschaftssystem ansetzen – auf globaler, nationaler wie regionaler Ebene. Viele Lösungsansätze hat der Wiener Kongress „Solidarische Ökonomie“ – siehe Seite 18 – aufgezeigt. Dort hatte der Autor dieses Beitrags in mehreren Workshops ein Zeitbank-Experiment vorgestellt und auf die laufende Petition "N...
Bewegungsfreiheit
eingSCHENKt
Mobilitätsarmut sperrt aus. Wenn die verkehrsbedingte Anbindung von Arbeitsmärkten nicht erfolgt, stehen Bevölkerungsgruppen im Abseits. Mobilität ist eine Möglichkeit, den Anschluss zu wahren. Mangelnde Möglichkeiten an unterstützender Verkehrsinfrastruktur zementieren Benachteiligungen, engen die Bewegungsfreiheit weiter ein. Menschen in Armutslagen leben wesentlich öfter allein und können seltener auf ein tragfähiges Unterstützungsn...
Achtung! Keine Satire
Hundert Stunden Polizeiarrest wegen Füße-Ausstreckens
Herbert S., Chefinspektor, ist bekannt für seine allgemein verständlichen und durchaus eloquent formulierten Sachverhaltsdarstellungen. Er ist einer der PolizistInnen, die – in wessen Auftrag eigentlich? – das “Bettlerunwesen“ in der Mariahilfer Straße einzudämmen haben: eine Sisyphos-Arbeit. Als Instrumentarium dafür stehen ihm z. B. das Landesicherheitsgesetz und die Straßenverkehrsordnung zur Verfügung.
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Kunstschlange lebte im "Wood Quarter"
Eine Kunstschlange meldet sich zu Wort (1)
Eine Persiflage auf Graz als Kulturhauptstadt im Jahr 2003 war der Ausgangspunkt einer Serie von kurzen Texten einer Steirerin, die nun in Wien lebt. Als Anspielung auf das Kunst- und Gastronomieprojekt „Les Vipères“ im Kunsthaus Graz und auf die „so populären Ich-AGs“ wählte die Autorin das Pseudonym „Erste Grazer Kunstschlangen AG“ – AG sind obendrein auch ihre Initialen. Der Augustin veröffentlicht in dieser und in den nächs...
KRONE gegen BILD, das ist Trash
Wie die Revolverblätter plötzlich das Interesse an Kramar verloren
„Pension F.“, die anarchistische Mischung aus Revue, Mediensatire und Trash, in der – entgegen den Ankündigungen und Erwartungen des voyeuristischen Boulevards – keine einzige Szene im Keller des Inzesttäters Josef F. aus Amstetten spielt, wird vom 15. bis 18. April wiederaufgeführt. Da jeder Abend seine eigene Dynamik hat, ist auch ein Mehrfachbesuch empfehlenswert.
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"Wir zahlen nicht für eure Krise!"
Am 28. März wird überall demonstriert. Sogar in Wien
Die schwerste Krise des Kapitalismus seit 1929 betrifft uns alle. Die Regierungen retten jedoch vorrangig die Verursacher: die Banken und die Reichen – mit unseren Steuergeldern. Dagegen gibt es nun Widerstand. Am 28. März wird in Wien und weltweit für eine soziale Bewältigung der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise demonstriert.
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