Ein paar naive Fragen stellen ...
Die Krise kommt im Mai - IV
Der Künstler, Ausstellungskurator, Kunst- und Medientheoretiker Peter Weibel vertrat unlängst im Kulturjournal des ORF die Meinung, dass die Mehrheit der Künstler und Künstlerinnen selbst „Komplizen des Marktes" seien. Zudem hätten die meisten gar keine adäquate Ausbildung, um die komplexen Zusammenhänge unseres Wirtschaftssystems zu verstehen.
...
"Bitte, danke, alles Gute!"
Vier Statements zur Arbeitssituation von PendlerbettlerInnen in Wien
Im Visier von Politik, Medien und Polizei sind seit Monaten die Menschen aus der Slowakei, Rumänien, Bulgarien oder anderen südosteuropäischen Ländern, die es – von unvorstellbarer Armut angetrieben – nach Wien zieht, um hier die Lebensgrundlage ihrer Person, meist ihrer gesamten Familie, zu erbetteln. Da sie in der Regel nicht auf Dauer in Österreich bleiben wollen, sondern je nach Herkunftsland im Wochenrhythmus oder für einige Monat...
Erfahrungen und Vorschläge einer Ex-AMS-Kundin
In der letzten Ausgabe des Augustin (250) forderte ein AMS-Berater, unter dem Pseudonym „Gustav gAMS“, auf, alternative Konzepte zu den oft als „AMS-Zwangskurse“ bezeichneten Schulungen zu entwerfen. Darüber hinaus freue er sich auf einen regen Erfahrungsaustausch, ließ er die Augustin-LeserInnen wissen. Prompt erhielt die Augustin-Redaktion eine ausführliche und facettenreiche Replik einer Leserin:
Tod im Museum
Georges Adeagbo aus Benin in einer "selbstherrlichen" Insititution
Kann ein Museum überhaupt gegen Kolonisation auftreten? Oder ist die Ausstellung von Georges Adeagbo im MAK, die den Prozess der Kolonialisierung thematisiert bzw. eine seiner spezifischen Erscheinungen, die Anreicherung der Museen der reichen Länder mit Beutekunst, nicht ein Widerspruch per se? Auf welchem Weg kamen z. B. die wertvollen Teppiche in den Besitz des MAK?
...
Was dagegen ist unsereins?
Postjugoslawische Synthese: Jelena Popržan und Rina Kaçinari
Gitarre spielen und dabei singen, das ist banal. Tausendmal gesehen und gehört. Jedoch streichen oder singen – beides zusammen geht kaum, meint der Laie. Tatsächlich sieht man selten eine Geigerin, die streichend singt. Jelena Popržan macht das mühelos. Sie bratscht und wechselt parallel, wenn es sich ergibt, von der Opern- zur Pop-Stimme. Rina Kaçinari hätte ihre Partnerin nie kennen gelernt, wenn es damals in Prishtina einen Cello-Lehr...