ico_youare10g.gif AUGUSTIN
Kategorie: Jahr 2009 :: 252 - 05/2009 Seite: 1

Sprechblasen-Guerilla

"Bubble Project" macht selbst Gewista-Flächen lesenswert

Ji Lee lebt in New York als Designer und Künstler. Das ergibt ein paradoxes Leben: Er entwirft Werbung – und kämpft gegen Werbung an. Letzteres gelang ihm am bemerkenswertesten mit seinem Bubble Project. Er druckte tausende leere Sprechblasen aus und klebte sie auf New Yorker Plakatwände, so dass die Passanten die Möglichkeit hatten, auf die Reklame zu reagieren. Wenn es stimmt, dass Wien die Hauptstadt des Wiener Schmähs ist, sollte die ...

Vom Boom zum Crash

Augustins kleine Krisenkunde: Österreichs Banken in Osteuropa

Unser Land am Abgrund zum Staatsbankrott? "Nach Island und Irland ist Österreich wahrscheinlich mein dritter Kandidat in dieser Hinsicht", meinte Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman trocken. Die von der Koalitionsregierung beschlossene Ausfallshaftung für österreichische Banken von derzeit 100 Mrd. Euro könnte Krugmans Analyse Wirklichkeit werden lassen. Das aufgeregte Krugman-Bashing, das Finanzminister Pröll und weitere Typen unsere...
TUN & LASSEN - Hannes Hofbauer 05/2009 mehr lesen »»

Schluss mit "good for nothing"

Joana Adesuwa Reiterer gegen Frauenhandel und Aberglauben

In dem mehrfach ausgezeichneten Sachbuch „Ware Frau“ beschreiben Corinna Milborn und Mary Kreutzer anhand konkreter Geschichten vom Handel mit afrikanischen Frauen das perfide Zusammenwirken von Geschäftemacherei, sexueller Ausbeutung und Rassismus. Die Idee zum Buch stammte von der in Wien lebenden Nigerianerin Joana Adesuwa Reiterer, die die AutorInnen auch bei der Recherche in Europa und Nigeria unterstützte. ...

Ein schönes Stück Stadt

Die Privatisierung des öffentlichen Raumes schreitet voran

„Die Stadt gehört dir“, lautet ein einprägsamer Werbeslogan der Wiener Linien, und fälschlicherweise glauben viele Menschen, sie wären mit diesem „dir“ angesprochen. Dabei sind es nur einige wenige, die damit gemeint sind. Diese allerdings können mit behördlicher Unterstützung rechnen, wenn sie sich ein Stück Stadt aneignen wollen, ohne nennenswert dafür bezahlen zu müssen. Ein kleiner Spaziergang durch den Wiener Alsergrund be...

Der Schreibtischrevolutionär Messenhauser

In keiner anderen deutschsprachigen Stadt hatten die Revolutionäre des Jahres 1848 zunächst so viel Erfolg wie in Wien. Die alte Ordnungsmacht zog sich zeitweise vollkommen zurück. Der letzte Kommandant der Aufständischen war ein Gemäßigter – und wurde zu einer tragischen Figur.
DICHTER INNENTEIL - Kurt-Martin Mayer 05/2009 mehr lesen »»

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