ico_youare10g.gif AUGUSTIN
Kategorie: Jahr 2009 :: 259 - 09/2009 Seite: 1

Gage an den Sachwalter

Von Tokyo bis Wien: Art brut auf Tisch` und Bänk`

Im Kunsthaus Wien läuft zur Zeit die Ausstellung „Art brut du Japon“ (bis 18. Oktober) und im renommierten Verlag Holzhauser liegt eine umfassende Publikation mit dem Titel „Kunst von innen. Art brut in Austria“ vor. Grund genug, mit der Herausgeberin Angelica Bäumer und dem Kurator Andreas Hirsch ein Gespräch zu führen. ...

Die Lenikus-Lücke

"Ein Gieriger bleibt ein Gieriger, auch wenn er tausendmal Ute Bock sagt"

«Bei geschlossenen Fenstern und gedecktem Dach steht das Haus noch locker weitere hundert Jahre», sagte der Denkmalschutzbeamte vor dem Haus Wien 7, Sigmundsgasse 5. Leider hat jemand ein paar Ziegel aus dem Dach entfernt und die Fenster herausgerissen. Leider könnte da bald eine Baulücke klaffen. ...

Tür 10

Ich saß wieder einmal sinnlos in der Gegend herum und mein Freund der Alkohol wandte sich – dank meiner leeren Taschen – sukzessive von mir ab. Die Finanzkrise schien selbst den letzten Obdachlosen erfasst zu haben. Jeder, den ich fragte, hatte genauso wenig wie ich. Ich erinnerte mich wieder an all die alten Säcke, die da mit mehr oder weniger starken Schmerzen auf Parkbänken oder Wiesen eingeschlafen oder nur eingenickt waren und nie wie...
DICHTER INNENTEIL - Werner Steinermann 09/2009 mehr lesen »»

Porträt eines Urenkels

Anwaltsbüro mit Keyboard und freier Sicht auf`s Porgy

Klaus-Peter Schrammel ist ein Mensch. Nebenbei auch Jazzer. Und ganz nebenbei auch der Urenkel von Johann Schrammel. Als Drahdiwaberl-Altrocker Stefan Weber, bewaffnet mit zwei Pistolen, auf einer Bühne erschien, erwies es sich als günstig, dass Klaus-Peter Schrammel außerdem auch noch Jurist ist. ...

Nur für die Leser

Lokalmatadorin Nr. 210

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Maria Hirsch arbeitet seit bald vier Dezennien
in der städtischen Bücherei in der Zirkusgasse.


Mindestsicherung: Mythen, Irrtümer und Vorurteile

eingSCHENKt

Mit der Mindestsicherung wird jetzt das Sozialsystem armutsfest gemacht. Sagen die einen. Jetzt wird ja keiner mehr arbeiten gehen. Sagen die anderen. Nichts von beiden wird eintreten. Man kann rhetorisch und ideologisch wieder abrüsten. Mit der so genannten Mindestsicherung werden völlig falsche Erwartungen geweckt. Bei den Hilfesuchenden genauso wie bei den prinzipiellen Gegnern von Sozialtransfers für Arme. Es wird über etwas diskutiert, d...

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