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Kategorie: Thema :: Sozialarbeit Seite: 1

«Wie bleibt der Rand am Rand»

16 Jahre Aha-Erlebnisse beim AUGUSTIN in einen Zusammenhang gebracht

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Das Buch des Augustin-Mitbegründers und –journalisten Robert Sommer kann als Versuch beschrieben werden, eine auf dem Feld der sozialen Arbeit nicht sehr verbreitete These zu erhärten. Die These, dass das gegenwärtige Gesellschaftssystem zu seinem weiteren Bestand eine ausreichend breite, nicht integrierbare Randschicht brauche.


"Wie kann man stabile Strukturen für Roma aufbauen?"

Nicht nur die deutschsprachigen Straßenzeitungen fragen sich:

article_1739_tun-ideentag©mario_120.jpg Durch die harten Lebensbedingungen in den ehemals sozialistischen Ländern verjagt, befindet sich europaweit eine große Zahl von Roma auf der Suche nach neuen Lebensmittelpunkten. Vom kompletten Ausschluß bis zur fraglosen Integration in den Vertrieb, zeigen die Straßenzeitungen in Berlin, Hamburg, Bochum oder Wien sehr unterschiedliche Wege die große gesellschaftliche Frage der Überlebensmöglichkeiten von Roma zu beantworten.

Fremdenrecht ist grauslicher als die Polizei erlaubt …

Ute Bock im Interview

article_1671_utebock_120.jpg Vergangenes Jahr war die Flüchtlingshelferin Ute Bock gleich zweimal auf der Kinoleinwand zu sehen: Die Filme „Bock for President“ und „Die verrückte Welt der Ute Bock“ stammten von ihrem Neffen und Filmemacher Tom-Dariusch Allahyari. Jetzt gibt es die Ikone der Zivilgesellschaft auch in Buchform. Die Ö1-Journalistin Cornelia Krebs lässt in ihrem Portrait über Ute Bock vor allem die Flüchtlingshelferin selbst zu Wort kommen. Anläss...

«Journalisten musst du bespassen»

Schön wie ein Kunstmagazin: die Flüchtlingszeitung «Hinterland»

Rührig und flott präsentiert sich die Belegschaft der Zeitschrift «Hinterland» des bayrischen Flüchtlingsrates, der sich ein Wohnmobil ausborgte und eigenständig Inventur in den Flüchtlingslagern machte.

"Das Glück liegt nicht in unserer Hand"

Ganze Familien notlanden beim Augustin – z. B. die Familie Boti

Treffpunkt Augustin-Vertrieb. Auf meine Begrüßung und die allgemein gehaltene Einstiegsfrage, wie es denn so gehe, eine traurige Antwort: „Wissen Sie, wir wollen uns nicht beklagen, auch wenn es viel Grund zur Klage gäbe, das kommt nicht gut an, nie.“ Ich frage nach. Die gegenübersitzende junge Frau erklärt mir aufgelöst, wie ihr vor ein paar Tagen bei Hofer die Geldbörse gestohlen wurde, selbstredend mitsamt dem Inhalt, 250 Euro und ...

Wien ist anders. Die Wiener Punks sind es auch!

In der Johnstraße wird "betreutes Wohnen" für Betreuungsunwillige geprobt

Pankahyttn.jpg„Wir sind linksradikal und hedonistisch. Das heißt, wir sind gegen alles und haben Spaß dabei“, steht auf Seite 1 des Programmblattes, das beim Eröffnungsfest der Pankahyttn ausliegt.


"Ein Mann hat wie ein Mann zu sein"

Irgendeine Identität zu haben ist üblich: als Türke, als Mann ...

Seine "Gastarbajteri-Fotos" stellt er in der Türkei aus, die Bilder, die er im Zeitraum von 20 Jahren in seinem türkischen Dorf machte, in Österreich. Der Künstler und Sozialarbeiter Mehmet Emir, der mit einem Kunststudium an der Akademie begann, zum Thema Männlichkeit in drei Generationen.

Frau Hainisch im Gesperre

Für die k. und k. Kerkermeisterin war "Fürsorge" suspekt

Als Sozialarbeiterinnen noch Fürsorgerinnen hießen, betreute Cornelia Hainisch 300 gefangene Frauen, darunter 40 Mörderinnen. Für den Augustin erinnerte sie sich an die Frauenstrafanstalt Maria Lankowitz, die Vorgängerin des Frauengefängnisses Schwarzau.

Nikolaus Dimmel stellt der Sozialarbeit ein schlechtes Zeugnis aus

Im Bermuda-Dreieck abgetrieben

Das Kompetenzzentrum für Soziale Arbeit veranstaltete am 6. April 2006 einen Nachmittag zum Thema „Der Sozialstaat am Ende? Für die Sozialarbeit die Wende?“. Für die Rolle des Agent Provocateurs wurde der Salzburger Jurist und Politikwissenschafter Nikolaus Dimmel engagiert. Der zweifache Doktor, Uni-Professor und Nicht-Sozialarbeiter Dimmel wurde den Erwartungen voll gerecht, indem er im Rahmen eines Vortrags der Sozialarbeit attestierte,...

Präferenz fürs Proletarische

Gruber will die Kirche nicht den Konservativen überlassen

Und so kämpft er auch, zum Beispiel für den arbeitsfreien Sonntag, und das ohne Ruh. Der 67-jährige Betriebspfarrer aus Linz kann kaum all seine Engagements aufzählen, ohne dabei nicht das eine oder andere zu vergessen. Aber so viel weiß er: Seine Spiritualität findet er im Leben der Menschen –– im Zuhören, nicht im Predigen.

Alle 6 Minuten geht die Tür auf

Der Ganslwirt: Vom Feindbild zur Institution

Im November ist der „Ganslwirt“ 15 Jahre alt geworden. Drogenabhängige aus der Straßenszene erhalten dort Hilfe. Das Angebot reicht von warmen Essen, Spritzentausch, Beratung und ambulante Behandlung bis zu Notschlafstellen.

TUN & LASSEN - Chris Haderer 02/2006 mehr lesen »»

Vor der Wende waren sie "Lumpenproleten" und "Arbeitsscheue"

Die Geächteten von "Fedel nelkül"

In Ungarn gibt es seit der Wende in der Politik neue Gruppen von Obdachlosigkeit Betroffener. In der Budapester Straßenzeitung „Fedel nelkül / Ohne Dach“ schreiben ausnahmslos Obdachlose, deren Texte von einer Jury ausgesucht und mit Preisen bedacht werden.

Seit 10 Jahren für einen Journalismus des Unspektakulären

Den Leuten Mut zum Schreiben machen?

Begeistert war er überhaupt nicht, von der Idee eines Interviews im Augustin. Aber der Augustin ist ja schließlich kein autoritär geführter Betrieb. Dort entscheidet nicht das Diktat des Einzelnen, sondern das des Plenums –– und das genehmigte das Unterfangen. Ein Gespräch mit dem Redakteur und Zeitungsgründer Robert Sommer anlässlich 10 Jahre Augustin.

Mittelstandsleiche

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Von den in Lissabon beschlossenen politischen Prioritäten »Wachstum«, »Arbeitsplätze«, »sozialer Zusammenhalt« wurde Letzteres beim EU-Frühjahrsgipfel im März von den nationalen Regierungschefs – nicht von »bösen Bürokraten« in Brüssel – gestrichen. Sozialer Ausgleich hat damit keine Priorität in Europa.


Ein Leben für die Beladenen dieser Welt – Evamarie Kallir

"Hab´ menschliche Monokulturen nie gemocht"

Sie hätte die „Galerie nächst St. Stephan“ übernehmen sollen. Stattdessen engagierte sie sich für die SOS-Kinderdörfer und für das Wiener „Regenbogenhaus“ und gibt Flüchtlingen Deutsch-Unterricht. Ein Gespräch mit Evamarie Kallir, die 1938 als 12-jähriges Mädchen nach Amerika flüchten musste, über ihre Rückkehr, über „fließende Grenzen“ und die Verweigerung des Materiellen.

Lacknergasse neu

Michael Gassmann kämpfte erfolgreich für die Rettung eines Obdachlosenwohnheims

Ein bisschen hat auch die Berichterstattung des AUGUSTIN mitgeholfen, dass sich die Wiener Caritas-Führung doch entschloss, das Obdachlosenwohnheim Lacknergasse nicht zuzusperrren. Der "Held der Lacknergasse" ist freilich Hausleiter Michael Gassmann....

Die ARGE "Sozialarbeit von unten" stellt sich vor

Wien ist eine kalte Stadt

Betreibt Sozialarbeit nur Kosmetik an der sozialen Ungerechtigkeit? Das folgende Statement ist das Ergebnis der ersten Diskussionen der vor einigen Monaten gegründeten Arbeitsgemeinschaft "Sozialarbeit von unten". Motto:Probleme sind dazu da, um gelöst zu werden.

Im November feierte die 'Gruft' ihre Wiedereröffnung

Schlafend sitzen, sitzend schlafen

Die neue Küche verstrahlt Nirosta-Glanz; der Asphaltboden ist durch einen PVC-Boden ersetzt worden, eine Unterlage, die den Fußbodenschläfern mehr Wärme vermittelt; neue Fließen machen den Vorraum einladender. Die "Gruft" unter der Pfarrkirche von Mariahilf, Wiens "populärstes" Obdachlosenzentrum, stellt sich rundumerneuert dar. Rechtzeitig vor der Winterkälte bietet sie wieder, rund um die Uhr, Schutz für bis zu 200 Obdachlose. Die Renov...

Vorsicht, sie säubern die Stadt

Auf einer der jüngsten AUGUSTIN-Redaktionssitzungen wurde heiß über das Thema "Sandlervertreibungen" diskutiert: Sollte man nicht - angesichts des schleichenden Ausschlusses sogenannter "Randgruppen" aus dem öffentlichen Raum - ein Recht auf Leben auf der Straße proklamieren? Die Meinungen der Sozialarbeiter in der Redaktion polarisierten sich. Das "Recht auf die Straße" verhöhne das Menschenrecht auf Wohnen, das zu erkämpfen absolut prio...

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