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Kategorie: Thema :: Initiativen Seite: 1 2 3

Flüstern hinter vorgehaltener Hand

Bei einem Pubquiz kommt es darauf an, was man tatsächlich weiß

In einem Beisl warten die Leute gespannt darauf, schwierige Fragen gestellt zu bekommen, danach sitzen sie nachdenklich beisammen, flüstern miteinander und schreiben schließlich Antworten auf kleine Zettel. – Was ist da nur los?

Nicht ohne meinen "Arco"

Wenn man keine Wohnung, aber einen Hund hat

Nur wenige Einrichtungen für Wohnungs- oder Obdachlose erlauben das Nächtigen mit Haustieren. Der Augustin befragte Betroffene zu Herbergssuche mit Hund und VertreterInnen von progressiven Obdachloseneinrichtungen, warum sie Tiere erlauben würden. Darüber hinaus sollen noch zwei Beispiele das Vorurteil, Obdachlose könnten unmöglich gut für einen Hund sorgen, widerlegen. ...

Windschutzscheibenkleister

Der Autofreie Tag „funktioniert in einer Millionenstadt nicht“!?

Autofrei.jpgUnter dem Motto „autoFREIzeit“ wird am 22. September in mehr als 1300 Städten weltweit der 12. Autofreie Tag gefeiert. Von der Wiener Stadtverwaltung wird dieser Feiertag für FußgängerInnen und RadlerInnen, wie bereits in den vergangenen Jahren auch, „nicht einmal ignoriert“.


Wärme für eine Nacht …

Antonia Schubert hat vor 10 Monaten die Notschlafstelle „VinziBett“ gegründet

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… steht auf dem Türschild beim Hauseingang. Meist werden daraus mehrere. Wer hier herkommt, soll sich wohl fühlen. Das ist die Philosophie von Antonia Schubert. Die Leiterin von „VinziBett“ geht dabei unkonventionelle Wege in der Arbeit mit Obdachlosen.


Nördlich der Penntütengrenze

Als Ösi-Gast beim elften Berbertreffen

Der Arbeitslosen-Aktivist und Augustin-Autor Peter Gach nahm Anfang Juli in Offenburg (Baden-Württemberg) am 11. Berbertreffen teil. Sein mehrdeutiger Titel: „Klimawandel 07“. Allen war sofort klar, dass die engagierten Berber – ein deutsches Synonym für den österreichischen Sandler – auch die Verschlechterung des sozialen und politischen Klimas im Sinn hatten. ...

"Die Behäbigkeit der Stadt aussitzen"

Ein Haus für Punks ist kein Geschenk, sondern ein Sozialprojekt

Die Initiative Pankahyttn, eine Gruppe von zirka 50 Punks, verhandelt seit zwei Jahren mit der Stadt Wien, um ein Haus auf Betriebs- und Energiekostenbasis als Untermieter zu bekommen. Laut der von beiden Parteien unterzeichneten Zielvereinbarung sollte mit Ende September 2007 ein Objekt bereit stehen, doch das Magistrat agiere „behäbig“, meint eine Punk-Aktivistin im Gespräch mit dem Augustin. ...

Edi kocht

Fünfmal in der Woche gibt es im Haus St. Josef ein Mittagessen zum Kleinstpreis

„In der Lacknergasse gibt’s das beste Essen“ lautet der
allgemeine Tenor im Augustin-Vertriebsbüro. Damit dieses Angebot zustandekommen kann, ist Engagement von vielen Seiten notwendig.


Wir betreuen nicht. Wir stärken.

Was im Amerlinghaus abläuft: Was in 2 Sätzen nicht zu erklären ist

Eine der lebendigsten Wiener Ecken des subkulturellen Lebens ist in einem inzwischen alles andere als subkulturellem Grätzl zu entdecken. Umgeben von „teurem Pflaster“, hippen Lokalen, unschmuddeligen Galerien und für Wohlhabende sanierten Wohnungen hinter musealen Fassaden pulsiert eine „Brutstätte“ sozialer und politischer Projekte. Ohne das Amerlinghaus hätte die Laientheatergruppe des Augustin ungünstigere Wachstumsbedingungen vorgefunden; oh...

F 13 – Freitag, der Dreizehnte

Bis zu dreimal im Jahr bietet uns der Kalender diese Datumskombination mit ihrer bekannten mythologischen Unglücks-Bedeutung. Ein Jahr für Jahr wachsendes Netzwerk von Initiativen aus dem künstlerischen und sozialen Bereich entwickelt einen neuen urbanen Volxbrauch. Das Team und die VerkäuferInnen der Wiener Straßenzeitung Augustin sind Mitinitiatoren dieses Projekts. Das Kürzel F13 steht für einen Aktions- und Feiertag für Menschen, denen mangel...
F13 - 01/2007 mehr lesen »»

Schwarz-Weiß Augustin

Schwarz-Weiß sind nicht einfach zufällig gewählte Vereinsfarben. Die Fußball-Abteilung des „Gesamtkunstwerks Augustin“ unterstreicht mit diesem Namen die Präsenz farbiger Kicker in der Mannschaft.

Großstadtinseln für "Könige"

Europas jüngste Straßenzeitung:Augustin Besuch im subkulturellen Ljubljana

So schön kann Sommer sein: In Ljubljana, der Hauptstadt Sloweniens, tanzen die Punks in der „Metelkova mesto“. KünstlerInnen und antirassistische Aktivisten besetzten eine riesige, alte Fahrradfabrik und die Verkäufer der neuen Straßenzeitung „Kralji ulice“ verfügen über wirklich viel Auslauf, um sich zu amüsieren.

Eine Ministerin sorgt für Liebeskummer

Binationale Ehepaare

Mit dem neuen Fremdenrecht finden nicht nur Asylverfahren ausschließlich in der Schubhaft statt, auch so genannte "binationale Ehen" werden kriminalisiert. Rund 160 betroffene Paare haben sich in der Initiative "Ehe ohne Grenzen" zusammengeschlossen und fordern seit Februar in wöchentlichen Kundgebungen einen Gesprächstermin mit der Ministerin sowie eine Rücknahme des Fremdenpakets. Mitte Juni bekamen sie dank zunehmender Öffentlichkeit ein "unmo...

"Auch unsere Leute lachen"

Zeitungmachen als "sinnvolle" Alternative zum erzwungenen Nichtstun?

Die Straßenzeitung „Kupfermuckn“ beschreibt die Schnittstelle zwischen Randgruppensprachrohr und gesellschaftskritischem Journalismus auf virtuose Weise. Oder anders ausgedrückt: Die Kupfermuckn (Vagabundenslang für: Unterschlupf, Abbruchhaus) ist ein Sozialprojekt für und von Armut und Obdachlosigkeit Betroffene(n), von dem auch die von kritischen Zeitungen nicht gerade verwöhnte oberösterreichische LeserInnenschaft profitieren kann.

"Es geht längst nicht mehr nur um Bäume"

Eva und Murat sind die HeldInnen von Margareten

Seit 6. Jänner hat eine ansässige Bürgerinitiative den Bacherpark im 5. Bezirk besetzt. Sie will den Bau einer so genannten "Volksgarage" unter dem Park verhindern, zu deren Errichtung die AnrainerInnen nie befragt worden sind. Wer bei beträchtlichen Minusgraden für seine Überzeugung in Zelten ausharrt, sorgt sogar bei einem selbstüberzeugten Bezirksvorsteher für Irritation.

Alle 6 Minuten geht die Tür auf

Der Ganslwirt: Vom Feindbild zur Institution

Im November ist der „Ganslwirt“ 15 Jahre alt geworden. Drogenabhängige aus der Straßenszene erhalten dort Hilfe. Das Angebot reicht von warmen Essen, Spritzentausch, Beratung und ambulante Behandlung bis zu Notschlafstellen.

Direktor wider Willen

Heribert Hrusa: vom Handschuhmacher aus Wien zum Volksbildner in Ecuador

Fast hätte Diakon Heribert Hrusa nach nur einem Jahr Missionarsdienst in Ecuador das Handtuch geschmissen. 20 Jahre später lebt er immer noch im Andenstaat. Inzwischen ist er Leiter einer Vorzeigeschule und kann sich eine Heimkehr nach Österreich kaum noch vorstellen.

Aktion "Hunger auf Kunst und Kultur" weitete sich aus

Brot für alle, Spiel für alle

Die Aktion „"Hunger auf Kunst und Kultur"“ ist eine Kooperation der österreichischen „Armutskonferenz“ mit diversen VeranstalterInnen im kulturellen Bereich. Sie ermöglicht sozial Schwachen einen Gratiszugang zu Theater, Musik, Film oder Museum. Wenn der Staat seiner Pflicht nachkäme und sich darum kümmern würde, dass nicht immer mehr Menschen „draußen aus dem Spiel“ bleiben, würde sich die Aktion erübrigen ...

neunerHaus Nummer 2: Obdachlose finden in Döbling zur inneren Ruhe

Unkonventionelle Liberalität

Der Verein neunerHaus eröffnete am 5. September feierlich sein zweites Haus. Hausleiter Johannes Lorenz und Geschäftsführer Markus Reiter führten den Augustin durch die billige, aber mitnichten grindige Absteige für Männer in akuter Wohnungslosigkeit.

"Schule ohne Angst": 25 Jahre SchülerInnenschule im WUK

Bis zur Achten ohne Noten

So menschlich könnte Schule sein: Im WUK, dem Werkstätten- und Kulturhaus in der Währinger Straße, haben die Grundprinzipien der alternativen Schule überlebt. Der Augustin besuchte die außergewöhnliche Einrichtung und fand: Respekt zwischen SchülerInnen und LehrerInnen scheint in dieser Schule keine hohle Phrase zu sein. Und die Lust am Lernen scheint hier nicht verloren zu gehen.
TUN & LASSEN - Alexandra Gruber 09/2005 mehr lesen »»

Seit 10 Jahren für einen Journalismus des Unspektakulären

Den Leuten Mut zum Schreiben machen?

Begeistert war er überhaupt nicht, von der Idee eines Interviews im Augustin. Aber der Augustin ist ja schließlich kein autoritär geführter Betrieb. Dort entscheidet nicht das Diktat des Einzelnen, sondern das des Plenums –– und das genehmigte das Unterfangen. Ein Gespräch mit dem Redakteur und Zeitungsgründer Robert Sommer anlässlich 10 Jahre Augustin.

Ein Leben für die Beladenen dieser Welt – Evamarie Kallir

"Hab´ menschliche Monokulturen nie gemocht"

Sie hätte die „Galerie nächst St. Stephan“ übernehmen sollen. Stattdessen engagierte sie sich für die SOS-Kinderdörfer und für das Wiener „Regenbogenhaus“ und gibt Flüchtlingen Deutsch-Unterricht. Ein Gespräch mit Evamarie Kallir, die 1938 als 12-jähriges Mädchen nach Amerika flüchten musste, über ihre Rückkehr, über „fließende Grenzen“ und die Verweigerung des Materiellen.

Sie tun, was kaum wer tut, am wenigsten der, der es tun müsste

Mit ZARA verschwände die Kontrolle von unten

ZARA ist die Abkürzung für „Zivilcourage und Antirassismus-Arbeit“. Als Beratungsstelle für Einzelpersonen, die ZeugInnen oder Opfer rassistischer Vorfälle wurden, ist ZARA einzigartig in Österreich. Ihr jährlicher Rassismusreport ist für alle, die an einer ungeschminkten Darstellung soziologischer Realitäten interessiert sind, eine Pflichtlektüre. Verena Krausneker und Dieter Schindlauer vom ZARA-Vorstand berichteten dem Augustin, wie sehr der S...

Die Shopping-Mall vom Schöpfwerk

Alles zum sensationellen Preis von null Euro und null Cent

Architektur zum Verlaufen, angenehme Öffnungszeiten, kompetente Beratung, großes Warensortiment vom Kühlschrank bis zum Kinderwagen, Café im „Geschäfts“-Lokal, stilgerechte Anreise in einem straßenbahnartigen Verkehrsmittel … Auf den ersten Blick sind die Unterschiede zum Shopping-Chaos Süd nicht zu erkennen, aber bevor Sie Ihre Kreditkarte einpacken und losfahren, lesen Sie das Kleingedruckte!

"Klub jüdischer Gastarbeiter" blieb Episode

Der Wiederaufbau des Ottakringer Settlements nach 1945

Von London aus verbreitete sich vor 100 Jahren die Idee der „Settlements“ – Nachbarschaftszentren in Armenvierteln – auch nach Wien. Zwischen Jahrhundertwende und Zwischenkriegszeit, siehe Ausgabe Nr. 149, fungierte das Ottakringer Settlement als eine Art frühe NGO für Obdachlose und andere VerliererInnen. Die Folgegeschichte in Nr. 150 behandelte die Demontage des Sozialprojekts durch die Nazis. Um den Wiederaufbau nach dem Krieg und das endgült...

Die Folgen der Diktatur für ein Sozialprojekt und seine Menschen

So starb das Settlement

Von London aus verbreitete sich die Idee der „Settlements“ – Nachbarschaftszentren in Armenvierteln – auch nach Wien. Zwischen Jahrhundertwende und Zwischenkriegszeit, siehe Ausgabe Nr. 149, fungierte das Ottakringer Settlements als eine Art frühe NGO, wie wir heute sagen würden, für Obdachlose und andere VerliererInnen. Der Folgetext behandelt die Demontage des Sozialprojekts durch die Nazis.

Zur Geschichte eines frühen internationalen Sozialprojekts

Das Ottakringer Settlement

„Else, ich habe dir aus England etwas mitgebracht, das musst du machen.“ So erinnerte sich Else Federn Mitte der 30er Jahre, anlässlich des Todes ihrer Freundin Marie Lang (1858-1934), an ihre erste Bekanntschaft mit der Settlement-Idee im Jahr 1898. Marie Lang hatte als Vertreterin des Allgemeinen Österreichischen Frauenvereins, der frühen Wiener Feministinnen, an einem Kongress in London teilgenommen und dort die Einrichtung der Settlements ken...

Die Wiener Internetaktivistin Sabine Scheibel korrespondiert mit US-Häftlingen

Meine Freunde vom Todestrakt

Noch wissen wir nicht, wer der neue Präsident der Vereinigten Staaten ist. Von einer bestimmten Warte aus betrachtet ist das auch ziemlich wurscht. Sowohl George Bush als auch Al Gore befürworten die Todesstrafe, weil sie eine abschreckende Wirkung habe. Während der letzten Fernsehdebatte zwischen beiden versuchte freilich der republikanische Bewerber den Eindruck zu zerstreuen, er sei stolz auf die wöchentlichen Hinrichtungen in Texas. Als Gouve...

Die ARGE "Sozialarbeit von unten" stellt sich vor

Wien ist eine kalte Stadt

Betreibt Sozialarbeit nur Kosmetik an der sozialen Ungerechtigkeit? Das folgende Statement ist das Ergebnis der ersten Diskussionen der vor einigen Monaten gegründeten Arbeitsgemeinschaft "Sozialarbeit von unten". Motto:Probleme sind dazu da, um gelöst zu werden.

Verein ZARA

Wenn die Politik Lizenzen vergibt

Stellen Sie sich vor, ihre Hautfarbe ist lila. Sie gehen in den Supermarkt und kaufen ein. An der Kassa verweigert man Ihnen, die Sachen zu bezahlen, Sie werden weggeschickt. Nicht, weil Sie sich vielleicht daneben benommen haben, Sie haben ja ganz normal eingekauft. Nein, Sie werden weggeschickt, weil ihre Hautfarbe lila ist. Hautfarbe lila - wo gibt´s denn sowas, sagen Sie? Vielleicht gibt es keine lila Hautfarbe, aber schwarz gibt es. Diese Sz...

Nach 50 Ausgaben:

Vom Urknall zur augustinischen Intervention

50 ist eine Zahl, die verpflichtet (wir leben in einer Gesellschaft, die eine Strukturierung der Zeit mittels Ritualen benötigt). Unsere Druckerei z.B. fühlte sich verpflichtet, eine Jubiläums-Schmuckfarbe zu entwickeln, die annähernd Gold darstellen soll - eine drucktechnische Rafinesse. Indem Sie eben diese 50. Ausgabe des AUGUSTIN in Ihren Händen halten, erwarten wir, dass Sie von uns einen rituellen Rückblick erwarten: Stationen des Weges vom...

Forum der Selbermacher

Groundswell vernetzt britische Obdachloseninitiativen

Im nordenglischen Sheffield wird einmal kein Bier, sondern Veränderung gebraut: "Cooking up Chance" lautete das Motto des 3. Nationalen Forums von Groundswell, des britischen Netzwerks von Obdachlosen-Selbsthilfegruppen, vom 1. bis 3. September dieses Jahres. Aus einer Selbstdarstellung: "Groundswell ist ein einzigartiges Projekt. Es fördert und entwickelt Selbsthilfeinitiativen von Menschen, die ohne Heim, ohne Land oder von der Gesellschaft aus...
TUN & LASSEN - Andrea Schick 10/1999 mehr lesen »»

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