ico_youare10g.gif AUGUSTIN
Kategorie: Jahr 1999 :: 43 - 07/1999 Seite: 1

Vom Vertreiben und von Trieben

Die meisten seiner Kunden sind Frauen

Der "Gentleman vom Keplerplatz" hat (Verkaufs-)Erfolg bei Frauen. "Natürlich kaufen auch Männer den AUGUSTIN, aber die meisten meiner Kunden sind Frauen", sagt Franz Horvath, einer der längstdienenden AUGUSTIN-Kolporteure. Den Kopf unter dem AUGUSTIN-Kapperl, auf den Lippen immer ein aufmunterndes, die PassantInnen zum Lachen bringendes Wort, beweist Franz, daß Österreichs erste Boulevardzeitung auch im Arbeiterbezirk Favoriten punkten kann....

Der Jazzer Sascha Dujin pendelt zwischen Wien und Novi Sad

Wie Bomben aufs Riesenrad

Ende Juli feiert Sascha Dujin seinen 40. Geburtstag. Wer weiß, wo er ihn feiern wird. In seiner malträtierten Heimatstadt Novi Sad, der Stadt ohne Brücken und ohne Hoffnung? Oder in seiner zweiten Heimat Wien? Am liebsten wäre ihm, er könnte anläßlich des Geburtstages sein in der Altstadt von Novi Sad gelegenes Jazzlokal, vor dem Krieg ein Sammelpunkt der aufstrebenden Jung-Jazzer der Wojwodina-Metropole, wiedereröffnen. Zum Zeitpunkt uns...

Rollstuhlfahrer Groll deckt Porno-Mafia auf

Ein stetiger Strom von Brüsten

Die Rebellion des Lesenden gegenüber dem Buchautor besteht darin, daß er, der Lesende, das Buch liest wie er will. Egal, wie der Autor sein Buch angelegt hat, er hat auf die Lesart keinen Einfluß. Die Freiheit der Lektüre ist grenzenlos. Sie kann sich auf die Geschichte, die das Buch erzählt, konzentrieren, oder auf den Bau der Sätze (es soll auch Spezialisten des Einstiegs geben: Leserinnen und Leser, die sich hauptsächlich dafür interes...

Freie Fahrt für Obdachlose und SozialhilfeempfängerInnen

Erster Erfolg unserer Aktion

Am 19. Mai überreichte der AUGUSTIN in einer vielbeachteten Aktion Finanzstadträtin Ederer über 5000 Unterschriften für "Freie Fahrt für Obdachlose und SozialhilfeempfängerInnen". Jetzt ist ein erster (kleiner) Erfolg unserer Aktion zu melden.

Menschen am Rande der Europäischen Kulturhauptstadt 1999

'Brecht mit Goethe'

"Kultur heißt für mich: Wie geht die Gesellschaft mit ihren Randgruppen um?" sagt eine Rollstuhlfahrerin. "Armut in Weimar ist für viele Besucher etwas Neues, beinahe ein Widerspruch", sagt die Verkäuferin der ersten Weimarer Straßenzeitung. Beide ahnen, daß die sozial Ausgegrenzten in Weimar nach diesem "Kulturhauptstadtjahr 99" noch ein wenig ausgegrenzter sein werden...
TUN & LASSEN - Reinhard Seiß 07/1999 mehr lesen »»

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