ico_youare10g.gif AUGUSTIN
Kategorie: Jahr 2000 :: 52 - 04/2000 Seite: 1

Traiskirchen: Beamte behandelten Afrikaner wie Vieh

An die Staatsanwaltschaft

Rassismus in Österreich? Im Ausland habe sich in den vergangenen Wochen ein Zerrbild von Österreich verbreitet, beklagen blauschwarze Politiker und ihre Freunde. Statt dieses Gejammers sollten sie lieber für Aufklärung über innere Vorfälle sorgen, die die Verwendung des Begriffs "Staatsrassismus" zunehmend legitimieren. Mag. Bubik vom Evangelischen Flüchtlingsdienst hat uns den Wortlaut der Anzeige des Wiener Rechtsanwalts Wolfgang Rainer ...

Widerstand gegen die Zerschlagung des Sozialministeriums

Comeback der 'Volksgemeinschaft'?

Für Arbeitslose, Arbeitsinspektoren und Arbeitnehmerschutz ist künftig nicht mehr das Sozialministerium zuständig, sondern der Wirtschaftsminister. Dahinter steckt die konservative Ideologie, zwischen Kapitalisten und Arbeiter gäbe es keinen Gegensatz mehr.

Gegen den Ausschluss der Gehörlosen aus der Kultur

Die sprechende Bewegung

Österreichweit gibt es 8000 bis 10.000 Gehörlose. Weitere 10.000 bis 15.000 Menschen sind so hochgradig schwerhörig, dass ihnen eine Verständigung mittels Hörhilfen nicht möglich ist. Ihre einzige Chance, mit ihrem Gegenüber zu kommunizieren, liegt in der Anwendung einer optischen Ausdruckform. Doch die Gebärdensprache ist in Österreich noch immer nicht anerkannt. In den letzten Jahren mehren sich Initiativen gegen einen Ausschluss der G...

Wort-Graffiti in multikulturellen Parks

Gucklöcher in die Welt der Gefühle

Thomas Northoff ist mit rund 16.000 Belegen in Dia-Form im Besitze des vielleicht größten Verbal-Graffiti-Archivs der Welt. Verbal- oder Wort-Graffiti - Northoff nennt sie die "inoffiziellen Wandbotschaften" städtischer Jugendlicher - stehen zum Unterschied von den "Tags" und Pieces" der SprayerInnen, also den auffallenden, oft farbenreichen bildnerischen Graffiti im Schatten der Aufmerksamkeit. Im Auftrag des Wiener Integrationsfonds hat Nort...

Erschreckende Unkenntnis der Materie

Mehr ATA statt weniger ATA!

Die Einführung des außergerichtlichen Tatausgleichs zunächst im Jugendstrafrecht und - am 1. Jänner 2000 - auf für Erwachsene galt als einer der wichtigsten und zukunftsträchtigsten Schritte der Justizpolitik der letzten Jahre. Die von ÖVP und FPÖ geplante Einschränkung des ATA stößt bei den zuständigen Einrichtungen auf Unverständnis.

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