ico_youare10g.gif AUGUSTIN
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Themen der aktuellen Ausgabe

Nur der Finderlohn ist verdient – der Rummel ist eine Farce

Wie schon im Editorial der letzten Ausgabe ist auch in diesem ein «Obdachloser» der Protagonist. Was die beiden über diese Stellung in der Gesellschaft hinaus noch vereint, ist ihr Verzicht auf Geld: im ersten Fall eine Riesensumme, im aktuellen Fall eine beträchtliche. Zur Erinnerung noch mal ein Blick nach Südtirol.

Vom Sandler zum Clochard

Der "kriebaum" und der Augustin schmeißen die "Parkbank Stories" auf den Markt

article_1532_gustl_cover_160.jpg Arbeitsscheu? Ich nenne das optimaler Einsatz des Humankapitals in der Augustin-Redaktion (Vgl. Cover der Augustin-Ausgabe 277). An dieser Stelle gibt es somit kein exklusives Interview mit Thomas Kriebaum, dem Schöpfer des Gustl, anlässlich der Erscheinung der «Parkbank Stories», des Sammelheftes seiner Gustl-Strips der letzten fünf Jahre, sondern bloß den Abdruck des Vorworts.

Welche Schmankerl sich eröffnen!

Die Stimmgewitterlichen beweisen einmal mehr: «We are not the scared people“

article_1506_stimmgewitter_160.jpg Es ist nicht alltäglich, wenn ein Chor wie das Stimmgewitter Augustin mit der 2005 reformierten Linzer Punk-Band Seven Sioux einen Tonträger veröffentlicht. Die Geschichte der «Schmankerl der Schöpfung».
AUGUSTIN - Christian Wolff - 05.05.2010 mehr lesen »

Bei uns Damen sind Sie sehr beliebt

Unerhörter Flirt im Geriatriezentrum Liesing

article_1504_rotenasen_160.jpg Diese Frau liegt im Sterben, denke ich mir. Den Einzug der beiden Clowns in das geräumige Vierbettzimmer der Pflegeanstalt hat die scheinbar nicht registriert. Dr. Edeltraud Kalawatzi tritt an die Seite der apathisch Liegenden. Als sie sich zum fahlen Gesicht der Frau hinabbeugt, erschrickt mich fast das Eindringen der Clownin in den Kokon eines Menschen, der nicht mehr ganz unserer Realität zuzugehören scheint.

Wenn die Justiz versagt

Das Bankentribunal traf den Nerv der Zeit

Das Interesse der Menschen war überwältigend – das von Attac Deutschland veranstaltete «Bankentribunal» traf augenscheinlich einen Nerv. Die 800 Karten der Berliner Volksbühne, dem Ort der Veranstaltung, waren innerhalb kürzester Zeit verkauft, weitere 100 Videoplätze wurden nachträglich noch angeboten. Nahezu konstant waren 700 Computer eingeloggt, um die Veranstaltung im Livestream zu verfolgen; an vielen Orten organisierten kleinere und größere Gruppen Public Viewings.
Der Ausgangspunkt: Es gibt kein Gericht und keine gesellschaftliche Instanz, die die Verantwortlichen der Finanzmarktkrise zur Rechenschaft ziehen würde. Tatbestände wie die Zerstörung ökonomischer Lebensgrundlagen, und zwar weltweit, und die Unterhöhlung der Demokratie durch die von keinen parlamentarischen Prozessen begleiteten Bankenrettungen sind zum größten Teil mit dem Bürgerlichen Gesetzbuch noch nicht einmal erfassbar.

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