ico_youare10g.gif AUGUSTIN
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Themen der aktuellen Ausgabe

Die Fritz, die Steiner, und keine U-Bahn

Keine Werbung, keine Inserate auf der U4! Dieser Vorschlag fiel jüngst in einer Augustin-Redaktionssitzung. Warum ausgerechnet auf der U4? Warum nicht bei allen U-Bahn-Linien, meldete sich eine Sozialarbeiterin zu Wort. Solche Missverständnisse können entstehen, wenn eine Berufsgruppe voraussetzt, ihre Sprache sei allgemein verständlich.

Bücher geben und nehmen

Tauschkreislauf - vorerst in Notwehr:

article_1459_bücherschrank_160.jpg Die Idee ist nicht neu, hat aber fast zwei Jahrzehnte gebraucht, um in Wien anzukommen. 1991 entwickelte das Künstlerduo Clegg & Guttmann in Graz das Konzept der „offenen Bibliothek“: An insgesamt drei Orten am Stadtrand wurden Container aufgestellt, um einen buchstäblich freien Tausch von Büchern zu ermöglichen. Die funktionierende „offene Bibliothek“ basiert auf einem sich selbst regulierenden Fluss von Geben und Nehmen: Nicht (mehr) gebrauchte Bücher werden gespendet und andere, bereits im Schrank befindliche entnommen. Von Graz aus verbreitete sich die Idee in diverse deutsche Städte wie Hamburg, Hannover oder Bonn und wurde an manchem Ort gar wissenschaftlich evaluiert.
Seit Anfang Februar steht nun ein „offener Bücherschrank“ im 7. Bezirk, Ecke Westbahnstraße/Zieglergasse.
AUGUSTIN - - 25.02.2010 mehr lesen »

Trickfilmleckerbissen

Innovatives Animationsfilmschaffen von Frauen

Das mittlerweile siebte und weltweit einzigartige Animationsfilmfestival, das sich dem Trickfilmschaffen von Frauen widmet, zeigt von 4. bis 8. März, was wir Frauen mit Pixeln, Puppen und Knetfiguren bisweilen Komisches, Bissiges oder Kritisches auf dem (Trick-)Kasten haben. Die Vorauswahl für den internationalen Wettbewerb zu treffen wird mit jedem Jahr schwieriger. Diesmal waren es über 500 Einsendungen, von denen es 39 Arbeiten in den Wettbewerb geschafft haben.
AUGUSTIN - - 24.02.2010 mehr lesen »

Der Fall Abate Ambachev

Was befindet sich zwischen Naturhistorischem und Kunsthistorischem Museum? Wie heißen die Wohnungen, die von der Stadt Wien gebaut wurden und von Wiener Wohnen vermietet werden? Wo wohnte Erzherzogin Maria Theresia im Sommer? Wann wurde die zweite Türkenbelagerung abgewehrt? Was war eines der Ergebnisse des Wiener Kongresses 1814/15? Woran erkannt man UNO-Soldaten?
Und jetzt eine andere Frage: Spinnt das Innenministerium? Die zitierten Fragen sind Teil des 18 Punkte umfassenden Staatsbürgerschaftstests, mit dem die Austria-Tauglichkeit des Weltklasse-Marathonläufers Abate Ambachew gecheckt werden sollte. Seit Jahren hat er einen Schauspieldienstvertrag beim Burgtheater. Aktuell steht er in «Antonius und Cleopatra» auf der Bühne.

Insekt mit Knallkörper

Beim Betreten des Gebäudes mit der repräsentativen Anschrift Wollzeile 1 wird das Auge unweigerlich irritiert: alu-gerahmte Glastüren, also Stangenware aus den 1970er-Jahren, im Gründerzeithaus! Die Portierlogen sind auch nicht mehr bemannt. In der einen hängen von Miriam Visaczki bemalte und beschriftete Glaskacheln, in der anderen steht ein offenes Pentagondodekaeder von Simone Klien. Dem Körper fehlt die zwölfte und schließende Platte, damit die Neonröhren aus seinem Inneren heraus in die Loge strahlen können. Wo früher auch das Finanzministerium werkte, darf jetzt noch bis zur Generalsanierung im Frühjahr 2011 der Kunstverein "das weisse haus" (ursprünglich in der Westbahnstraße angesiedelt) ran.

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