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Hören wir doch mehr Fettkakao!

Musikarbeiter unterwegs … in die Arena zum Fettkakao-Andi!

fettkakaoandi.jpg Seit 5 Jahren betreibt Andi Dvorak das Label Fettkakao. Das Jubläum feiert er typisch untypisch.

Alle Götter auf unserer Seite

Regisseur Julian Pölsler über die Literaturverfilmung "Die Wand"

art-diewand©elisabethpla.jpg Die Wiener Filmproduktionsgesellschaft coop99 arbeitet in Gosau/Oberösterreich an einem neuen, engagierten Filmprojekt. «Die Wand», der bekannte Roman von Marlen Haushofer, in dem eine Frau komplett abgeschnitten von jeglicher Zivilisation in einer Jagdhütte allein mit Tieren lebt, wird gerade mit Martina Gedeck verfilmt. Der Augustin traf Regisseur Roman Pölsler zum Gespräch über sein Herzensprojekt.

Können Surrealisten regieren?

Island in der Krise: eine zornige Gesellschaft und ein Freund und Feind verblüffendes Wahlresultat

island.jpg «Eines unserer Hauptthemen war: Adoptieren Sie einen Obdachlosen! Die Menschen haben gesagt, das sei ein furchtbarer und unmenschlicher Witz – aber das war es nicht. Warum kümmert sich niemand um die Obdachlosen? Das ist ein Fehler des Systems. Nachdem wir das erklärt haben, haben die Menschen gemerkt, dass wir Ironie und Witz benutzt haben, um auf Probleme aufmerksam zu machen. Und das war unser Hauptziel.»

Unterwegs zur Göttin des Vergessens

"Okaasan" - Die Suche nach der Mutter als Reise zu sich selbst

flasar.jpg Milena Michiko Flašar ist eine Dichterin der inneren Extreme: Ihre Texte pendeln zuweilen zwischen rauschhaften Eskapaden einer Künstler-Bohème und heilig-nüchternen Ekstasen der Meditation. In Flašars zweiten Buch «Okaasan – Meine unbekannte Mutter» begibt sich die Protagonistin auf die Suche nach der allumfassenden Mutter und landet schließlich bei sich selbst.

Irgendwas ist immer

BALD werden wir bei Rühm sein..NUN sind wir dort. EBEN waren wir bei ihm

rühm.jpg «Niemand kann immer Avantgarde sein», sagt MUMOK-Direktor Edelbert Köb über das Schicksal mancher KünstlerInnen, die eine Epoche prägen und im Laufe der Jahre Arbeiten produzieren, die vielleicht weniger (politische) Sprengkraft, aber nicht zwingend geringere Qualität aufweisen. Eine Ausstellung ehrt Gerhard Rühms bildnerisches Schaffen von den 1950ern bis heute.

Tief in den Abgrund des Wissens fallen

Nicht alles, was im Kabarett stattfindet, ist Kabarett: Begegnung mit K. F. Kratzl

kratzl.jpg Ist Karl-Ferdinand Kratzl mittels eines Interviews zu erfassen? Der Augustin versuchte es. Es wurde kein klassisches Interview. Aber Kratzls tiefschürfende Worte suchten und fanden den Weg zu seinem Gesprächspartner. Zu einem «Gespräch» per E-Mail (Frage hin, Antwort her) war Kratzl nicht bereit gewesen. Er bestand auf den persönlichen Kontakt. Er ist ja ein Augenhineinschauer. Und noch vieles mehr. Auch ein Fadenverlierer ist er. Aber schoen der Reihe nach. Die Aufzeichnungen des Augustin-Reporters.

Shopping, als gäbe es kein Morgen

Katharina Weingartner zur abnehmenden Symbolkraft des Markenschuhs

weingartner.jpg Die südostasiatische Sklavenindustrie erblasst vor Neid, wenn es um die Bedingungen der US-Häfenindustrie geht. Katharina Weingartner zeigt die konkurrenzlos günstige Produktion im Gefängnis auf, dokumentiert die Rache am Logo und verfolgt die zwiespältige Strategie der Sportschuh-Vermarktung. In ihrem aktuellen Filmprojekt geht es um «das Ende der Konsumwelt, wie wir sie kennen».

Ein Übergang – aber wohin? Mit wem?

Holländische Künstlerinnen gründen Markt Akademie Naschmarkt (MAN)

Lucia Babina und Henriette Waal, zwei Künstlerinnen aus den Niederlanden, gründen die Markt Akademie Naschmarkt (MAN). Der polnische Künstler Pawel Althamer, Mitarbeiter der MA48 und KunststudentInnen laden MarktbesucherInnen ein, gemeinsam den Naschmarkt zu reinigen. Und in der Langen Nacht am Naschmarkt läutet das Stimmgewitter Augustin (als Vorgruppe von Ret Marut) lautstark seine Punk-Phase ein. «Im Paradiesgarten» nennt sich Wolfgang Schlags Festwochen-Projekt, das sich mit den Menschen und der Geschichte des Marktes auseinander setzen soll. Im Augustin-Gespräch mit Henriette Wahl geht es auch um die Frage, ob ein Kunstprojekt behilflich sein kann, die Verkrustungen aufzubrechen, die bisher in Wien wirkliche Bürgerbeteligungsprojekte verhindern.   

Sound gegen Ohrschläuche!

Musikarbeiter unterwegs ... mit First Fatal Kiss und Schweinerockjazzpunk

firstfatalkiss.jpg Die drei Frauen von First Fatal Kiss machen seit 2002 gemeinsam Musik. Jetzt erscheint ihr Debüt-Album.

Die Musikarbeiter Lang und Krispel mögen das Café Weidinger. Nicht erst seit der dort abgehaltenen Fotosession für das demnächst erscheinende Mini-Album «Schmankerl der Schöpfung» ihrer musikalischen Freizeitbeschäftigungen Stimmgewitter Augustin und Seven Sioux, über die es einiges zu erzählen gäbe. Es sitzt und plaudert sich gut im Weidinger.

Ich bin ein Stehaufmanderl

Sängerknabenverein überhäuft ParkschützerInnen mit Klagen. Darunter Eva Hottenroth

augartenspitz.jpg Auch am Augartenspitz zeigt der «Rechtsstaat» Österreich sein realistisches Gesicht. Während immer anschaulicher wird, dass sämtliche Bauvorbereitungsarbeiten rechswidrig sind, werden die seit Jahren friedlich für den Erhalt des denkmalgeschützen, historischen Parks Augarten kämpfenden AktivistInnen unter dem Motto „Gegner fertig machen – schnell den Bau durchdrücken – wenn nötig über Leichen gehen“ mit einer Flut von Klagen überhäuft. Darunter Eva Hottenroth, Parkanrainerin, Restauratorin, Mutter eines kleinen Mädchens – und Sprecherin des Vereines «Freunde des Augartens».
ARTISTIN - Josef Spitzwieser - 21.04.2010 mehr lesen »

Ich schenk dir das Brautgeld

Der Film "Im Bazar der Geschlechter" macht mit der Institution Zeitehe bekannt

bazardergeschlechter.jpg Die österreichisch-iranische Filmemacherin Sudabeh Mortezai im Gespräch über ihren neuen Film «Im Bazar der Geschlechter», in dem es um die Zeitehe, Mann-Frau-Beziehungen und Leben in einem repressiven System geht.

Rückkehr zur Stimme

Sofa Surfers: Energiemaschine, not playing the game

sofasurfers.jpg Seit 1996 machen die Sofa Surfers Musik, die von Wien aus international wahrgenommen wird. „Blindside“ heißt ihr neues Album.

Der Musiker Wolfgang Schlögl kommt vom Arbeiten an einer Theatermusik, jongliert im Kopf den Release des neuen Albums der Sofa Surfers, erste Konzerte zur Präsentation (etwa in Porto und Prag) und einen Film-Soundtrack. Dennoch erweckt er nicht den Anschein des gestressten Multitaskers, ist unaufgeregt und konzentriert. Er spricht im Bewusstsein, dass er ein Kollektiv repräsentiert, das keinen „Frontmann“ hat.

Die "Töchter" liessen Krankl unbewegt

Zu den Versuchen, die Hymne durch Textmodernisierungen zu retten

kainrath.jpg Der Rechtsstreit um die in die Bundeshymne eingeschmuggelten «Töchter» hat einen Lärm gemacht, in dem die Kunst-Guerilla-Aktion der Sängerin Tini Kainrath, die vor acht Jahren wegen eben dieser «Töchter» einen Ernst-Happel-Stadion-Skandal heraufbeschwor, beinahe ungehört blieb.

Eine Art Orgien-Mysterien-Spiel

Von der Angst (des Toreros) über die Würde (des Stiers) zum Tod (von beiden)

filmarena.jpg Vor den Recherchen zu seinem Dokumentarfilm «Arena» (seit 5. März im Kino) hatte Günter Schwaiger wie die meisten Menschen ein eher distanziertes Verhältnis zum Stierkampf. Der in Neumarkt/Salzburg geborene Regisseur, der seit 18 Jahren in Madrid lebt, begann sich aus ethnologischen Gründen für die Corrida zu interessieren und stieß dabei auf archaische Instinkte, die vor allem TierschützerInnen sehr schwer zu erklären sind. Ein Augustin-Gespräch.

Fortgehn statt Airplay

Musikarbeiter auf der Flucht ... mit Bratfisch gegen den inneren Musiksnob

bratfisch.jpg Mit einer Mischung aus Balkanmusik und neuen urbanen Wienerliedern haben sich Bratfisch eine treue Fangemeinde erspielt. Mit der CD „Unter Wasser“ wird sie weiterwachsen.

Herzausreissen oder wie man weglässt

karinberger.jpg Karin Berger praktiziert eine Form der respektvollen Annäherung an die Frauen, die man in ihren Filmen kennen lernt. Sie eröffnet zugleich auch einen Erfahrungszusammenhang, der über die jeweiligen individuellen Biografien hinausweist. Karin Berger gehört somit zu jener Generation heimischer Dokumentarfilmschaffender, die sich den Film nutzbar machte, im Sinne einer Gegenöffentlichkeit und für eine kritische Auseinandersetzung mit österreichicher Vergangenheit und Gegenwart. (Isabella Reicher)

Es dauert meist die ganze Nacht

Kulturverein Einbaumöbel:

volxlesung.jpg Schon das fünfte Jahr wird im Gürtelbogen 97 jeden ersten Donnerstag im Monat nach eigenen Angaben gelesen, gesungen, gerappt, gestrickt oder einfach nur zugehört. Die Volxlesung definiert sich als offene Bühne, niederschwelliger als jeglicher Poetry Slam. Für Eigenes, Fremdes, Geschriebenes oder Ungeschriebenes gibt es ein Getränk als Belohnung.

Wie lustig ist das Zigeunerleben?

"Peskere jakhenca - mit eigenen Augen": Fotoprojekt in Roskovce, Zentralslowakei

zigeunerleben.jpg Roma-Kinder fotografieren ihr Dorf in der Slowakei. Viele Bilder überzeugen durch ihre Authentizität und Spontaneität und auch Naivität. Doch markieren sie auch ein neues Kapitel in der Roma-Fotografie? Tipp für schnelle Augustin-KäuferInnen: Die Ausstellung ist nur mehr bis 15. Februar in Wien zu sehen. Und im April in Brno.

Ein See, der "blubb" macht

Gert Jonkes kleine Schwester Bella Ban ist eine große Künstlerin

bellapan.jpg Bella Ban will luftige Textschachteln für Gert Jonke schaffen, arbeitet den Kärntner Nationalsozialismus ab und schafft neue Räume in Wortskizzen, Performances und Bildern. Das politisch-ästhetische Kunstprojekt „Cafe OM“ in Klagenfurt durchlebte sie mit Viktor Rogy, dem letzten Dadaisten Kärntens. Viktor Rogy starb 2004, Gert Jonke vor einem Jahr. Bella Pan im Augustin-Gespräch.

Women of Rock

Borgers` Film über Nomadinnen widersteht der Versuchung, mit Mitleid zu punkten

frauenkarawane.jpg Mit ihrem Film über die “Kronen Zeitung” löste die belgische Regisseurin Nathalie Borgers im Jahr 2002 ein Flut von Diskussionen über die „wichtigste“ Zeitung in diesem Land und ihre Macher aus. In „Die Frauenkarawane“, ihrer aktuellen Dokumentation, zeigt Nathalie Borgers eine Gruppe von Frauen vom Nomadenvolk der Toubou, die einmal im Jahr durch die Sahara zieht, um sich damit ein Stück Freiheit zu erwirtschaften. “Winds of Sands, Women of Rock” ist der englische Titel des Films. Im Augustin-Interview erzählt die Filmemacherin über die Stellung der Frau in der Toubou-Kultur und davon, was sie von den Frauen gelernt hat.

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