Radio Augustin

Radio Augustin

RadioLOGO.jpgRADIO AUGUSTIN, gesendet auf Orange, dem Freien Radio in Wien, versteht sich als Sprachrohr und Lobby für marginalisierte Menschen und als Informationsquelle für gesellschaftspolitisch Interessierte.
Das Medium Radio ermöglicht ein Abstrahieren von äußeren Erscheinungsbildern, Stimmen und Worte können in neuen Zusammenhängen wahrgenommen werden.


Dem Mainstream wird nicht entsprochen, der Kurzlebigkeit, Schnelligkeit und Oberflächlichkeit wird entgegengearbeitet.

RADIO AUGUSTIN will nicht dazu beitragen, soziale Ausgrenzung und Obdachlosigkeit zu kulturalisieren, bzw. am Designen einer Sandler_innen-Kultur mitzuwirken.

Radio Augustin zum Reinhören!


Der Inhalt

Ein fixer Bestandteil der Magazin-Sendung ist die Präsentation von Prosa und Lyrik obdachloser und ehemals obdachloser AutorInnen. Weiters wird zweimal im Monat ein Hero/eine Heroine der Stunde aus dem Umfeld des AUGUSTIN porträtiert. Obwohl der Schwerpunkt auf sozialpolitischen Themen beruht, wird Erfreuliches, Skurriles und Unterhaltsames nicht ausgeklammert.

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Das Sendeprofil

Die Stunde am Montag wird in Form einer Magazin-Sendung bestritten und orientiert sich inhaltlich an der Zeitung AUGUSTIN.

Die Stunde am Freitag wird entweder als Spezial-Musiksendung gestaltet oder findet in Form eines Live-Gesprächs statt und ist sozialpolitischen und kulturellen Themen gewidmet. Immer von 15 bis 16 Uhr.

 

Die kommenden Sendungen:

Fr, 24.06.

eing’SCHENKt
Gutachten in der Kritik
Zu Gast bei Martin Schenk: Franz FLUCH.
Versicherungen, Gutachter und Justiz halten eisern zusammen, wenn es darum geht, Entschädigungen kleinzurechnen. Mitunter auf Kosten der Allgemeinheit. Vor zehn Jahren verunglückte ein Journalist mit dem Rad. Nun hat er ein Buch über Krankheit und Gutachten geschrieben. 

Mo, 27.06.

Magazin
Unter anderem: «Sein Kampf. Antwort an Hitler» von Irene Harand
Eine Lesung mit Mercedes Echerer und Martin Schinagl
Der Nationalismus blüht in seltsamen Blüten – ein gefühlter Rechtsruck, der nichts Gutes bedeuten kann, wie die Wahlen in Österreich und auch diverse Nazi-Aufmärsche gezeigt haben. Haben wir aus der Vergangenheit nichts gelernt? Die Doktrin dieser Tage entspricht der Doktrin vergangener Tage – und eine Warnerin war schon im Jahr 1935 Irene Harand. Nach ihr ist der Platz vor der Paulaner-Kirche im 4. Bezirk benannt – und ihr Buch «Sein Kampf. Antwort an Hitler», das als Faksimile wieder erhältlich ist, sollte eigentlich an alle verschenkt werden.

Fr, 01.07.

Aufg’legt
«Bessa wiads nimma» lautete das Credo gleich zu Beginn. Euphorie auf Wienerisch. Im Kalksburg-Evangelium dreht sich die Liturgie um die Gestirne «Essen» («Woidfiadla in da Rei»), «Trinken» («beissns a Fiadl, des is gsund und mocht fett und wos woams is aa») und den «Tod» («des letzte Hemd hot kane Toschn») und das seit nunmehr 20 Jahren. Hallelujah! Ihr «Gemischter Satz» aus Wienerlied gepanscht mit Jazz, Punk und World ist bis dato unerreicht. «Weid sama kuma» lautete letztlich das knappe Resümee des Trios (Heinz Ditsch, Paul Skrepek, Vincenz Wizlsperger). Eine Feierstunde mit Vincenz Wizlsperger und Mario Lang.

Mo, 04.07.

Magazin
Unter anderem:
«WILLI IN O. eine Erfrischung»
Hinter diesem doch ein wenig ungewöhnlichen Titel versteckt sich das neue Buch des Wiener Autors Rudolf Lasselsberger. Enthalten sind Miniaturen, Gedichte und Texte über die aktuelle Befindlichkeit der Nation und des Autors. Im Veranstaltungslokal Heureka hat Lasselsberger das Buch im Rahmen einer Lesung vorgestellt.

Fr, 08.07.

Auf Wanderschaft
Werner Rauchberger begibt sich wieder in die Bergwelt Österreichs. Diesmal unternimmt er einen Streifzug durch Osttirol und erzählt von seinen Eindrücken, die er auf zahlreichen Besuchen sammeln konnte. Musikalisch stehen diesmal erlesene Spezialitäten aus den 60er Jahren auf dem Programm.