Radio Augustin

Radio Augustin

RadioLOGO.jpgRADIO AUGUSTIN, gesendet auf Orange, dem Freien Radio in Wien, versteht sich als Sprachrohr und Lobby für marginalisierte Menschen und als Informationsquelle für gesellschaftspolitisch Interessierte.
Das Medium Radio ermöglicht ein Abstrahieren von äußeren Erscheinungsbildern, Stimmen und Worte können in neuen Zusammenhängen wahrgenommen werden.


Dem Mainstream wird nicht entsprochen, der Kurzlebigkeit, Schnelligkeit und Oberflächlichkeit wird entgegengearbeitet.

RADIO AUGUSTIN will nicht dazu beitragen, soziale Ausgrenzung und Obdachlosigkeit zu kulturalisieren, bzw. am Designen einer Sandler_innen-Kultur mitzuwirken.

Radio Augustin zum Reinhören!


Der Inhalt

Ein fixer Bestandteil der Magazin-Sendung ist die Präsentation von Prosa und Lyrik obdachloser und ehemals obdachloser AutorInnen. Weiters wird zweimal im Monat ein Hero/eine Heroine der Stunde aus dem Umfeld des AUGUSTIN porträtiert. Obwohl der Schwerpunkt auf sozialpolitischen Themen beruht, wird Erfreuliches, Skurriles und Unterhaltsames nicht ausgeklammert.

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Das Sendeprofil

Die Stunde am Montag wird in Form einer Magazin-Sendung bestritten und orientiert sich inhaltlich an der Zeitung AUGUSTIN.

Die Stunde am Freitag wird entweder als Spezial-Musiksendung gestaltet oder findet in Form eines Live-Gesprächs statt und ist sozialpolitischen und kulturellen Themen gewidmet. Immer von 15 bis 16 Uhr.

 

Die kommenden Sendungen:

Fr, 30.09.

Eing’SCHENKt
Mit Recht gegen Armut
Zu Gast bei Martin Schenk: Martina Brandstätter und Lisa Sterzinger.
Im Herbst 2013 wurde Österreich vom Sozialausschuss der UNO zum Stand der Umsetzung wirtschaftlicher, sozialer und kultureller (WSK) Menschenrechte in Österreich geprüft. Ergebnis der Prüfung waren 27 Empfehlungen an die österreichische Bundesregierung, die bis heute nur marginal umgesetzt sind. Zeit zu handeln. Statt einer Umsetzung der im internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte verbrieften Rechte gibt es gegenwärtig gravierende Rückschritte. 

Mo, 03.10.

Magazin
1. Nach der Empörung ist vor der Empörung – hat sich der Wiener Ex-Grün-Politiker Klaus Werner-Lobo gedacht und ein Buch darüber geschrieben: «Nach der Empörung» heißt es, und im Interview wurde Chris Haderer darüber aufgeklärt, was passiert, «wenn wählen nicht mehr reicht».
2. Die Lokalbahn Wien-Baden und der Arbeitskampf im Süden Wiens – Impressionen aus einer vorstädtischen Bahnlinie
Der Speckgürtel gedeiht – und mit ihm die Lokalbahn Wien-Baden, auch «Badner Bahn» genannt. Diese Linie durchpflügt den Süden Wiens, ist aber in Restwien nahezu unbekannt. Täglich wird sie von etwa 35.000 Menschen genützt, 2014 wurden knapp 12 Millionen Fahrgäste befördert. Diese Züge spielen eine wichtige Rolle im «Arbeitskampf» und bringen die proletarischen Truppen zu ihren Einsatzorten an die Arbeitsfront, fand Karl Weidinger bei einer Entdeckungsfahrt heraus – und er geriet sogar in eine Kontrolle.

Fr, 07.10.

Aufg’legt
Freundinnen machen gemeinsam Musik. Mit vielen Instrumenten (Gitarre, Bass, Ukulele, Geige, Cajon, Melodica ...) und vier Stimmen. Fräulein Hona nennt sich das Freundinnen-Quartett. 2013 ließen sie mit ihrem Debüt «The Ground Beneath Our Feet» erstmals aufhorchen. Abenteuerliche Arrangements befeuern Songs mit Geist, Witz und Hingabe. Anfang Oktober erscheint ihr zweites Album «Of Circles And Waves» und die «Fräuleins» besuchen Mario Lang live im Studio.

Mo, 10.10.

Magazin
Unter anderen:
«Gegen den Overkill der Trostlosigkeit»
Mary’s Meals ist eine 1992 gegründete Hilfsorganisation mit einem funktionierenden Schulernährungsprogramm vor Ort. Anfänglich wurden 200 Kinder in Malawi ernährt, heute können täglich bereits mehr als eine Million Kinder pro Schultag – vorwiegend in den 12 ärmsten Länder – weltweit ernährt werden. Die Doku «Generation Hope» erzählt die Geschichte von jungen Menschen, die «Mary’s Meals» als Kinder erhalten haben und heute an einer besseren Zukunft in Afrika mitbauen wollen.
Karl Weidinger war bei der Premiere und sprach mit den Vertreter_innen des österreichischen Ablegers der international tätigen Hilfsorganisation: Christian Stelzer, Klara Brandtner und Helmut Österreicher.

Fr, 14.10.

«Zündstoff» stellt vor: Künstlerinnen, Allrounderinnen, Vereine & Angebote von und für Frauen!
Sabine Heine ist bildende Künstlerin. Sie setzt sich intensiv mit dem Thema Raum auseinander: Installation, Fotografie, Design und Interventionen im öffentlichen Raum. Zu Gast bei Alexandra Gruber.