FAQs

Häufig an unseren Vertrieb gestellte Fragen

FAQs

article_2630_article_2631_augverkauf_1_180.jpegWelche Voraussetzungen müssen erfüllt werden um AUGUSTIN verkaufen zu dürfen?
Um AUGUSTIN zu verkaufen bedarf es einer Registrierung/Berechtigung von unserer Seite.
Die Menschen, die zu uns kommen, sind auf unterschiedliche Art und Weise von Armut bzw. von gesellschaftlicher Ausgrenzung betroffen: Arbeitslose, Wohnungslose, Psychiatrische Patient*innen, Straffällige, Suchtkranke, Asylwerbende, Armutsreisende...
Für die Registrierung ist es irrelevant, woher die Menschen kommen und über welchen rechtlichen Status sie verfügen.
In den ersten Jahren wurden hauptsächlich obdachlose Österreicher*innen zu AUGUSTIN-Verkäufer*innen. Im Laufe der Zeit kamen auch Menschen aus anderen Herkunftsländern hinzu, z. B. Asylwerbende, die nicht arbeiten dürfen oder Menschen aus den neuen EU-Ländern.


Können alle, von Armut betroffene Menschen, AUGUSTIN verkaufen?
Dies wäre unser Wunschgedanke, jedoch ist es praktisch nicht umsetzbar, da unsere Ressourcen begrenzt sind. Bis auf weiteres können wir keine weiteren Verkäufer_innen aufnehmen. Derzeit werden nur Verkäufer_innen aufgenommen, die seit Mai 2016 auf einer Warteliste vorgemerkt sind. Als eine Folge davon, verkaufen viele Menschen den AUGUSTIN auch ohne unsere Registrierung/Berechtigung. Das bringt einige Probleme mit sich. (nicht registrierte Zeitungsanbieter*innen)

Wie kriegen nicht registrierte Zeitungsanbieter*innen die Zeitungen?
Menschen, die ohne Ausweis verkaufen, erhalten die Zeitungen meist von registrierten Verkäufer*innen, die diese ohne unsere Erlaubnis weitergeben. Auch bereits entsorgte Zeitungen werden oft weiterverwendet. Gelegentlich werden Zeitungen auch zum normalen Verkaufspreis den registrierten Verkäufer*innen abgekauft. (nicht registrierte Zeitungsanbieter*innen)

Woran kann ich registrierte AUGUSTIN-Verkäufer*innen erkennen?
Die von uns registrierten und somit berechtigten Verkäufer*innen sind daran erkennbar, dass sie gut sichtbar einen AUGUSTIN-Ausweis tragen. Der laminierte Ausweis ist schwarz/weiß, ca. 10 x 6 cm groß, hat auf der Vorderseite den AUGUSTIN-Schriftzug, ein Foto, sowie den vollen Namen der Person. Unter dem Foto befindet sich ein Kürzel, bestehend aus dem ersten Buchstaben des Familiennamens und einer Zahlenkombination. Zum Beispiel, Karl Mustermann: M-123 (Wenn Verkäufer*innen ihre Ausweise verloren haben, tragen sie eine vorübergehende Verkaufsbestätigung bei sich).

Wo dürfen AUGUSTIN-Verkäufer*innen verkaufen?
Für die Orte und Plätze, an denen die Zeitung zum Verkauf angeboten wird, gibt es keine fixen Einteilungen und Vorschriften von unserer Seite. Grundsätzlich ist es so, dass an öffentlichen Plätzen, oder Bahnhöfen, U-Bahnstationen, als auch vor Geschäften und Einkaufszentren verkauft wird. Insbesondere beim «mobilen Verkauf» in Lokalen und Gastgärten obliegt dies der Zustimmung der jeweiligen Besitzer*in. In Zügen und U-Bahnen darf nicht verkauft werden.
Es gibt zwischen den verschiedenen österreichischen Straßenzeitungen eine Vereinbarung, die besagt, dass in Städten, in denen es bereits eine Straßenzeitung gibt, keine andere verkauft werden soll. Beispiel: in Linz gibt es die Kupfermuckn also kein AUGUSTIN...


Um wieviel darf der AUGUSTIN verkauft werden?
Der Verkaufspreis für ein Exemplar beträgt 2,50 €.

Wieviel davon kriegt der/die Verkäufer*in?
Pro verkaufter Zeitung bleibt dem/der Verkäufer*in 1,25 €. Dies ist also die Hälfte des Gesamtpreises, exklusive eventuell anfallender Trinkgelder. Mit dem anderen Teil wird das Gesamtprojekt finanziert.
Beim Ankauf der Zeitungen wird pro zehn gekaufte Zeitungen eine Gratiszeitung ausgegeben.
Für Verkäufer*innen, die regelmäßig verkaufen, gibt es außerdem 2x im Jahr (Sommer und Winter) Gratiszeitungen.


Wie darf der AUGUSTIN verkauft werden?
Grundsätzlich gibt es nicht die eine, von uns vorgeschriebene, Verkaufsart. Die Art und Weise, wie verkauft wird, ist so unterschiedlich wie die Persönlichkeiten der AUGUSTIN-Verkäufer*innen selbst. Jedoch ist klar, dass die Zeitung zum Verkauf nur angeboten wird und jeder Kauf einer freiwilligen Entscheidung des/der Käufer*in zugrunde liegt. Betteln, sowie jede Art der Nötigung zum Kauf oder zu einer Spende ist somit im Rahmen des AUGUSTIN-Verkaufs nicht erlaubt. Zudem haben sich die Verkäufer*innen verpflichtet, nicht unter Einfluss von Drogen jeglicher Art zu verkaufen.

Dürfen verschiedene Straßenzeitungen mit dem AUGUSTIN-Ausweis zum Verkauf angeboten werden?
Nein. AUGUSTIN-Verkäufer*innen sind nur berechtigt den AUGUSTIN zu verkaufen. Das gleichzeitige Verkaufen des AUGUSTINS mit einer anderen Straßenzeitung (mit Ausnahme von Uhudla und Apropos - Austauschprojekt mit der Straßenzeitung von Salzburg) ist nicht gestattet. Das heißt umgekehrt auch, dass Verkäufer*innen anderer Straßenzeitungen, die über deren Genehmigung verfügen, nicht berechtigt sind, den AUGUSTIN zu verkaufen.